XRP navigiert derzeit durch schwieriges Fahrwasser. Während makroökonomischer Gegenwind und unerwartet hohe US-Inflationsdaten den Kurs belasten, treibt Ripple im Hintergrund einen massiven Umbau der Entwicklerförderung voran. Doch abseits der kurzfristigen Volatilität braut sich eine fundamentale Frage zusammen: Macht der eigene Stablecoin den Token langfristig überflüssig?

Makro-Druck und institutionelles Interesse

Der breite Kryptomarkt zeigte sich am Wochenende schwach, was auch XRP unter Druck setzte. Auslöser waren die US-Erzeugerpreise (PPI), die stärker stiegen als erwartet und die Risikobereitschaft der Anleger dämpften. In diesem Umfeld rutschte der Kurs auf 1,31 US-Dollar ab, ein Minus von rund 4 Prozent. Damit notiert der Token weiterhin deutlich unter seinem Allzeithoch aus dem Juli 2025.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei XRP?

Trotz der korrigierenden Kurse gibt es Anzeichen für eine gezielte Akkumulation abseits des Mainstreams. Auf Handelsplätzen wie Bitrue stieg das Kaufvolumen sprunghaft an, wobei Käufer das Geschehen dominierten. Auch institutionelles Geld fließt weiter in das Ökosystem: Seit ihrer Auflegung haben XRP-ETFs Nettozuflüsse von 1,1 Milliarden US-Dollar verzeichnet – ein Signal der Stärke entgegen dem allgemeinen Trend sinkender Liquidität am Gesamtmarkt.

Strategische Neuausrichtung

Fundamental stellt sich das Ökosystem derzeit neu auf. Ripple verabschiedet sich von zentralisierten Förderprogrammen und setzt künftig auf ein dezentrales Modell für das XRP Ledger (XRPL). Unabhängige Organisationen und DAOs sollen die Vergabe von Mitteln steuern, um das Netzwerk breiter aufzustellen und Innovationen schneller voranzutreiben. Ziel ist es, bürokratische Hürden abzubauen und Entwickler effizienter einzubinden, insbesondere in Wachstumsregionen wie Asien.

Gefahr aus den eigenen Reihen?

Langfristig sehen Marktbeobachter jedoch eine potenzielle Hürde für die Nützlichkeit des Tokens. Mit der Einführung des regulierten Stablecoins Ripple USD (RLUSD) entsteht interne Konkurrenz. Da institutionelle Partner für Transaktionen im Ripple-Netzwerk nicht zwingend XRP als Brückenwährung nutzen müssen, könnte der 1:1 an den Dollar gekoppelte Stablecoin die Nachfrage nach dem klassischen Token im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr dämpfen.

Die Zukunft von XRP hängt damit maßgeblich davon ab, ob die neue dezentrale Förderstruktur Anwendungsfälle jenseits des reinen Zahlungsverkehrs hervorbringt und wie sich der Token neben dem hauseigenen Stablecoin positioniert.

XRP: Kaufen oder verkaufen?! Neue XRP-Analyse vom 28. Februar liefert die Antwort:

Die neusten XRP-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für XRP-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 28. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

XRP: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...