XRP: Institutions kaufen weiter
XRP durchbricht zu Jahresbeginn 2026 die Marke von 2,12 US-Dollar und verzeichnet den fünften Handelstag in Folge mit Kursgewinnen. Während Bitcoin und Ethereum über die Feiertage Kapital verloren, flossen in XRP-ETFs allein im Dezember 483 Millionen US-Dollar – ein bemerkenswerter Kontrast. Gleichzeitig fallen die XRP-Bestände auf Börsen auf den tiefsten Stand seit acht Jahren.
ETF-Zuflüsse übertreffen Erwartungen
Die im November 2025 gestarteten XRP-Spot-ETFs haben binnen 50 Tagen die Schwelle von 1,3 Milliarden US-Dollar an kumulierten Zuflüssen überschritten. Damit ist XRP nach Bitcoin die zweitschnellste Kryptowährung, die diese Marke erreichte.
Verantwortlich für den Erfolg sind Namen wie Canary Capital, Franklin Templeton, Bitwise und Grayscale – Häuser, die institutionelle Investoren wie Pensionsfonds und Stiftungen bedienen. Das verwaltete Vermögen liegt bei 1,37 Milliarden US-Dollar, die ETFs halten mittlerweile rund 760 Millionen XRP.
Der Dezember war mit 483 Millionen US-Dollar Zuflüssen besonders stark. Im gleichen Zeitraum verzeichneten Bitcoin-ETFs Abflüsse von 1,09 Milliarden US-Dollar, bei Ethereum waren es 564 Millionen US-Dollar. Die relative Stärke von XRP im institutionellen Segment ist unübersehbar.
Angebotslücke verschärft sich
Die XRP-Bestände auf zentralisierten Börsen sind auf etwa 1,6 Milliarden Token gefallen – ein Rückgang um 57 Prozent seit Oktober 2025 und der niedrigste Wert seit 2018. Weniger verfügbare Token auf Handelsplattformen bedeuten dünnere Orderbücher und potenziell stärkere Kursbewegungen bei steigender Nachfrage.
Sollten die ETF-Zuflüsse auf dem Dezember-Niveau bleiben, würden die Produkte bis Jahresende über 5,8 Milliarden US-Dollar aufnehmen und etwa 2,9 Milliarden XRP (4,4 Prozent des Gesamtangebots) aus dem aktiven Handel ziehen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei XRP?
Parallel zeigt das XRP-Ledger wieder steigende Aktivität: Die täglichen Transaktionen nähern sich der Marke von einer Million – ein Fünf-Monats-Hoch. Das Zahlungsvolumen ist seit Mitte 2025 um 140 Prozent gestiegen.
Technischer Ausbruch mit Volumen
XRP hat einen seit Juli 2025 bestehenden Abwärtskanal nach oben durchbrochen. Das Handelsvolumen lag am 5. Januar rund 48 Prozent über dem Sieben-Tage-Durchschnitt – ein Signal, dass der Ausbruch auf breiter Basis erfolgt.
Die Zone zwischen 2,128 und 2,152 US-Dollar dient aktuell als kurzfristige Konsolidierung. Ein Halten über 2,13 US-Dollar würde den Weg in Richtung 2,20 US-Dollar öffnen. Fällt der Kurs unter 2,10 US-Dollar zurück, droht eine Korrektur zur Unterstützung bei 1,85 US-Dollar.
Ripple selbst treibt das Ökosystem weiter voran: Der Dollar-Stablecoin RLUSD wird im ersten Quartal 2026 in Japan eingeführt, was zusätzliche Nachfrage nach XRP als Brückenwährung schaffen könnte. Nach der SEC-Einigung im August 2025, die mit einer Strafzahlung von 50 Millionen US-Dollar endete, profitiert XRP zudem von verbesserter regulatorischer Klarheit in den USA.
Die Kombination aus institutioneller Nachfrage, schrumpfendem Angebot und steigender Netzwerkaktivität schafft ein strukturell unterstützendes Umfeld. Ob XRP den Ausbruch über 2,12 US-Dollar verteidigen kann, entscheidet sich in den kommenden Tagen.
XRP: Kaufen oder verkaufen?! Neue XRP-Analyse vom 5. Januar liefert die Antwort:
Die neusten XRP-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für XRP-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 5. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
XRP: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








