XRP: Erfreuliches Umsatzwachstum
Ripple schärft den Kurs für den XRP Ledger – und zwar Richtung Banken und Vermögensverwalter. Die neue Roadmap für Februar 2026 setzt klar auf „Institutional DeFi“ und soll den Einsatz in regulierten Umgebungen erleichtern. Doch warum ist das für den Markt gerade jetzt so relevant?
Roadmap: „Permissioned Domains“ und neue Token-Funktion
Kern der Aktualisierung sind sogenannte „permissioned domains“ auf der ansonsten offenen Blockchain. Dahinter steckt ein entscheidender Punkt für traditionelle Finanzhäuser: kontrollierte Zugänge mit klaren Credentials, um strenge KYC- und AML-Vorgaben abbilden zu können. Genau diese Hürde bremst viele Institute bislang aus.
Dazu kommen Multi-Purpose Tokens (MPTs). Sie sind darauf ausgelegt, die Tokenisierung von Realwerten (Real-World Assets) auf dem XRPL praktikabler zu machen. Ergänzt wird das Paket um den Livenet Explorer, der Institutionen einen besseren Blick auf Token-Flüsse und On-Chain-Aktivität in Echtzeit geben soll.
Aviva-Deal, ETF-Geld und ein stabileres Fundament
Parallel zur technischen Agenda meldet Ripple laut Bericht eine Partnerschaft mit Aviva Investors. Ziel: reale Vermögenswerte stärker über den XRP Ledger zu tokenisieren – ein weiterer Baustein, um XRP als Settlement-Asset im institutionellen Kontext zu positionieren.
Auffällig ist zudem der Kapitalfluss über US-Spot-ETFs: Laut Quelle summieren sich die Zuflüsse auf mehr als 1,37 Mrd. US-Dollar. Das gilt im Markt als wichtiger Puffer, weil es Verkaufsdruck aus dem Retail-Segment – etwa im oft schwächeren Februar-Umfeld – teilweise abfedern kann.
Wichtige Punkte im Überblick:
- Roadmap Februar 2026 mit Fokus auf regulatorisch kontrollierbare Bereiche auf dem XRPL
- MPTs als Hebel für Real-World-Asset-Tokenisierung
- Livenet Explorer für mehr Transparenz bei On-Chain-Flüssen
- Partnerschaft mit Aviva Investors als Brücke zur klassischen Finanzwelt
- > 1,37 Mrd. US-Dollar ETF-Zuflüsse laut Bericht als möglicher Stabilitätsfaktor
On-Chain-Signale: Stablecoin-Nutzung zieht an
Auch die On-Chain-Daten stützen die „Utility“-Erzählung. Die Stablecoin-Velocity auf dem XRP Ledger soll ein 1-Jahres-Hoch erreicht haben. Der Stablecoin-Bestand liegt demnach bei rund 425 Mio. US-Dollar, wobei Ripples USD-Stablecoin RLUSD etwa 83% ausmachen soll.
Bemerkenswert: Hohe Velocity wird typischerweise eher mit Nutzung für Zahlungen und Abwicklung verbunden als mit reiner Spekulation. Laut Daten überstiegen Stablecoin-Transfers auf dem Ledger in den vergangenen 30 Tagen 1,2 Mrd. US-Dollar – ein Hinweis darauf, dass Durchsatz und Aktivität mit den Upgrades zulegen.
Zum Marktbild: XRP notiert heute bei 1,47 US-Dollar. Auf 30 Tage steht dennoch ein deutliches Minus von -26,33% zu Buche – das unterstreicht, dass die jüngste Stabilität eher als Gegenbewegung in einem angeschlagenen Umfeld zu lesen ist.
Unterm Strich setzt Ripple im Februar 2026 zwei Hebel gleichzeitig an: technisch-regulatorische Voraussetzungen für Institutionen und ein Marktgerüst aus ETF-Zuflüssen sowie steigender Stablecoin-Aktivität auf dem Ledger. Genau diese Kombination erklärt, warum XRP trotz schwankender Gesamtmärkte zuletzt vergleichsweise widerstandsfähig wirkte.
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