XRP: Allianz mit Finanzriesen
Der Kryptomarkt korrigiert derzeit spürbar, getrieben von schwindenden Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen durch die US-Notenbank. Auch XRP konnte sich dem Abwärtsdruck zuletzt nicht entziehen und notiert mit rund 1,36 US-Dollar deutlich unter den jüngsten Höchstständen. Doch während der Kurs schwächelt, meldet Ripple einen strategischen Erfolg im institutionellen Sektor, der die langfristige Perspektive verändern könnte.
Strategische Partnerschaft für reale Werte
Im Mittelpunkt der aktuellen Entwicklung steht die neu angekündigte Zusammenarbeit mit Aviva Investors, der Vermögensverwaltungssparte des britischen Versicherungsgiganten. Diese Kooperation, die im Rahmen des XRP Community Day bestätigt wurde, zielt auf die Tokenisierung realer Vermögenswerte (Real World Assets) direkt auf dem XRP Ledger (XRPL) ab.
Damit unterstreicht Ripple seinen Anspruch, die Blockchain nicht nur für Zahlungen, sondern als fundamentale Ebene für institutionelle Finanzgeschäfte zu etablieren. Die Nutzung des Ledgers soll Abwicklungsprozesse für traditionelle Finanzinstitute beschleunigen und kosteneffizienter gestalten.
Institutionelle Zuflüsse trotzen dem Trend
Interessant ist die aktuelle Divergenz zwischen der gedrückten Preisentwicklung und dem institutionellen Interesse. Während Bitcoin-ETFs aufgrund starker US-Arbeitsmarktdaten zuletzt unter Abflüssen litten, zeigen sich XRP-Produkte bemerkenswert widerstandsfähig.
Daten von Anfang Februar belegen kumulierte Nettozuflüsse in XRP-Spot-ETFs von rund 1,23 Milliarden US-Dollar seit deren Handelsstart. Selbst an Tagen mit allgemein negativer Marktstimmung verzeichneten diese Produkte Zuflüsse. Dies deutet darauf hin, dass professionelle Anleger den Coin aufgrund seiner regulatorischen Klarheit und des Fokus auf praktische Nutzbarkeit zunehmend differenziert vom breiteren Kryptomarkt betrachten.
Charttechnik und Ausblick
Ripple-CEO Brad Garlinghouse bekräftigte indes die Rolle von XRP als „Nordstern“ der Produktpalette, schloss jedoch größere Übernahmen vor der zweiten Jahreshälfte 2026 aus. Charttechnisch bleibt die Lage kurzfristig angespannt, da der Kurs unter die wichtigen 50- und 200-Tage-Durchschnittslinien gefallen ist.
Die kurzfristige Entwicklung dürfte weiterhin stark vom makroökonomischen Umfeld und der Zinspolitik der US-Notenbank abhängen. Analysten sehen die Marke von 1,00 US-Dollar als kritische Unterstützung. Sollte sich die Marktstimmung aufhellen, liefert die fundamentale Stärkung durch die Aviva-Partnerschaft jedoch eine Basis für mittelfristige Kursziele im Bereich von 2,50 US-Dollar.
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