Die Kryptowährung XRP hat in den vergangenen sieben Tagen knapp 15 Prozent verloren und notiert aktuell bei rund 2,05 US-Dollar. Es ist der siebte Verlusttag in Folge – ausgelöst durch die Verschiebung einer wichtigen Krypto-Gesetzgebung in den USA. Doch während die Kurstafel rot leuchtet, zeigen Daten aus dem Netzwerk und institutionelle Aktivitäten ein anderes Bild: XRP könnte gerade dabei sein, einen Boden auszubilden.

Die 2-Dollar-Marke als Schlachtfeld

Der Rücksetzer von über 2,40 US-Dollar Anfang Januar auf die aktuelle Marke von 2,06 US-Dollar hat die psychologisch wichtige 2-Dollar-Schwelle ins Visier genommen. Genau dort jedoch zeigt sich Gegenwehr: Mehrfach prallte der Kurs in der vergangenen Woche zwischen 2,03 und 2,08 US-Dollar ab. Parallel dazu ist das Handelsvolumen deutlich gestiegen – ein Zeichen dafür, dass Investoren die Schwäche als Kaufgelegenheit interpretieren. Vor allem Wallets mit großen XRP-Beständen haben zugegriffen, was auf langfristig orientierte Käufer hindeutet.

Der Auslöser für den jüngsten Abverkauf war die Verschiebung der sogenannten Market Structure Bill durch den US-Senatsausschuss für Landwirtschaft. Die Verzögerung sorgt für Unsicherheit, obwohl die grundsätzliche regulatorische Richtung für XRP nach dem Ende des SEC-Rechtsstreits im August 2025 positiv ist.

Netzwerkaktivität: Widersprüchliche Signale

Die On-Chain-Daten senden gemischte Botschaften. Einerseits verzeichnete das XRP Ledger kürzlich die höchste Anzahl an Zahlungstransaktionen seit rund 180 Tagen – etwa 1,45 Millionen pro Tag. Das deutet auf eine zunehmende Nutzung jenseits der reinen Spekulation hin. Zudem liegen die XRP-Bestände auf großen Börsen wie Binance auf dem niedrigsten Stand seit Januar 2024 – ein klassisches Zeichen für Akkumulation und Self-Custody.

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Auf der anderen Seite ist die Zahl der aktiven Adressen im Netzwerk in der vergangenen Woche um 17,5 Prozent auf rund 42.600 gesunken. Ein weiterer Bericht sprach von einem temporären Einbruch der On-Chain-Aktivität um 99 Prozent an einem Wochenende, verursacht durch eine Pause bei institutionellen Transaktionen. Diese Diskrepanz zwischen steigenden Zahlungen und sinkenden Adressen lässt vermuten, dass institutionelle Akteure das Netzwerk intensiver nutzen, während das Retail-Interesse nachgelassen hat.

Regulierung und Expansion treiben Fundamentaldaten

Auf der Unternehmensseite setzt Ripple seinen Expansionskurs fort. Im Dezember 2025 erhielt das Unternehmen die EMI-Lizenz der britischen Finanzaufsicht FCA – ein Meilenstein, der den Weg für das Zahlungsnetzwerk in Großbritannien ebnet. Parallel dazu arbeitet Ripple daran, die rechtliche Unterscheidung zwischen einem Wertpapierangebot und dem zugrunde liegenden Token zu schärfen, wie aus einem Brief an die SEC vom 9. Januar 2026 hervorgeht.

Der Start von XRP-Spot-ETFs im November 2025 war ein Erfolg: Über 1,13 Milliarden US-Dollar flossen bisher in die Produkte – ein klares Signal für institutionelles Vertrauen. Diese Entwicklung steht im Kontrast zur kurzfristigen Preisschwäche und unterstreicht die Diskrepanz zwischen Fundamentaldaten und Marktstimmung.

Ausblick: Kampf um Richtung

Technisch gesehen bleibt die Unterstützung bei 2,00 US-Dollar entscheidend. Sollte diese nachhaltig unterschritten werden, rücken 1,90 US-Dollar in den Fokus. Auf der Oberseite müssten Bullen zunächst die 2,40-Dollar-Marke zurückerobern, um Raum für Kursziele im Bereich von 3,00 US-Dollar zu schaffen – ein Szenario, das von einigen Analysten für 2026 als realistisch eingestuft wird. Die nächsten Tage dürften zeigen, ob die jüngsten Käufe im Bereich von 2,05 US-Dollar ausreichen, um die siebentägige Verlustserie zu beenden.

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