Die Strategy-Aktie hat seit ihrem Hoch im Juli 2025 massiv an Boden verloren und handelt weit unter ihren Rekordständen. Doch anstatt in Deckung zu gehen, nutzt das Management die tieferen Kurse für aggressive Zukäufe. Während der Bitcoin-Kurs korrigiert, baut der Konzern seine Bestände weiter aus und versucht gleichzeitig, Anleger mit einer höheren Dividende bei Laune zu halten.

Neuer Kauf unter Einstandskurs

Strategy hat seine Position als größter börsennotierter Bitcoin-Halter weiter gefestigt. Wie aus einer Pflichtmitteilung hervorgeht, erwarb das Unternehmen zwischen dem 23. Februar und dem 1. März 2026 weitere 3.015 Bitcoins. Das Investitionsvolumen belief sich auf rund 204 Millionen US-Dollar, finanziert durch die Ausgabe neuer Aktien.

Der Zeitpunkt der Transaktion ist bemerkenswert: Mit einem durchschnittlichen Kaufpreis von rund 67.700 US-Dollar lag diese Tranche deutlich unter den durchschnittlichen Gesamtkosten des Unternehmens, die sich auf knapp 76.000 US-Dollar pro Bitcoin belaufen. Da der Bitcoin-Kurs seit seinem Höchststand im Oktober 2025 fast die Hälfte an Wert eingebüßt hat, nutzt Strategy die Marktschwäche zur Verbilligung seines Einstandspreises. Insgesamt hält der Konzern nun über 3,4 % aller jemals verfügbaren Bitcoins.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Strategy?

Dividende als Lockmittel

Parallel zur Akkumulationsstrategie versucht das Unternehmen, die Attraktivität seiner Wertpapiere für Einkommensinvestoren zu steigern. Die Dividende für die STRC-Vorzugsaktien wurde mit Wirkung zum 1. März 2026 auf 11,50 % p.a. angehoben – es ist bereits die siebte Erhöhung in Folge.

Um Bedenken hinsichtlich der Liquidität zu zerstreuen, verweist das Management auf eine Barreserve von 2,25 Milliarden US-Dollar. Diese soll sicherstellen, dass Dividendenzahlungen für mehr als zweieinhalb Jahre gedeckt sind, ohne dass dafür Bitcoin-Bestände veräußert werden müssen.

Leerverkäufer unter Druck

Die Aktie bleibt indes ein Spielball der Volatilität. Da rund 14 % der frei handelbaren Anteile leerverkauft sind, reagiert das Papier extrem sensibel auf Erholungsphasen beim Bitcoin. Steigt der Kryptomarkt, sehen sich Leerverkäufer oft gezwungen, ihre Positionen glattzustellen, was die Aufwärtsbewegungen verstärkt. Dies zeigte sich zuletzt am 2. März, als die Aktie im Zuge einer Bitcoin-Erholung um fast 6 % zulegte.

Das charttechnische Bild bleibt dennoch angespannt. Mit einem Kursrutsch von fast 15 % seit Jahresbeginn und einem Abstand von gut 70 % zum 52-Wochen-Hoch spiegelt die Aktie die anhaltende Korrektur am Kryptomarkt wider. Solange die Bilanzierungsregeln Preisschwankungen des Bitcoin-Portfolios direkt als unrealisierte Gewinne oder Verluste in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung spülen, bleiben die ausgewiesenen Geschäftszahlen extrem volatil.

Strategy-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Strategy-Analyse vom 04. März liefert die Antwort:

Die neusten Strategy-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Strategy-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 04. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Strategy: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...