TotalEnergies SE Aktie: JPMorgan dreht auf Kaufen
Die militärische Eskalation im Nahen Osten lässt die Straße von Hormus in den Fokus rücken – und damit die Ölriesen. JPMorgan reagiert mit drastischen Umstufungen.
Die US-Investmentbank hat am Wochenende das Kursziel für TotalEnergies von 63 auf 75 Euro angehoben und das Rating von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft. Die Begründung ist so klar wie beunruhigend: Durch die strategisch wichtige Meerenge am Persischen Golf fließen 20 bis 30 Prozent der weltweiten Öl- und Gasversorgung. Analyst Matthew Lofting sieht die Sicherheit dieser Transporte nun akut gefährdet.
Ölpreis-Hebel im Fokus
Die Empfehlung der Bank ist eindeutig: Anleger sollten jetzt auf Unternehmen mit hohem Ölpreis-Hebel setzen. Steigt der Rohölpreis aufgrund geopolitischer Spannungen weiter, profitieren integrierte Energiekonzerne wie TotalEnergies überproportional. Die Franzosen verfügen über eine breite Öl- und Gasproduktion sowie ein globales Raffinerienetz.
Parallel zum französischen Energieriesen stufte JPMorgan auch den italienischen Konkurrenten Eni von "Underweight" auf "Overweight" hoch. Das Kursziel wurde von 17,50 auf 22 Euro angehoben. Die Begründung: Bei Ölpreisen von 70 Dollar je Barrel und darüber seien beide Aktien im Branchenvergleich attraktiv bewertet.
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Deutliche Kursreaktion
Der Markt reagierte prompt auf die Einschätzung aus New York. TotalEnergies-Titel legten am Montag in Paris zeitweise um 4,54 Prozent auf 70,32 Euro zu. Eni-Aktien sprangen in Mailand um 3,84 Prozent auf 20,41 Euro. Die Anleger preisen offenbar ein, dass die angespannte Lage am Golf die Ölpreise mittelfristig stützen dürfte.
Die Hochstufung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Energiemärkte ohnehin nervös auf jede Nachricht aus dem Nahen Osten reagieren. Sollte sich die Lage weiter verschärfen, könnten die Transportwege durch die Straße von Hormus tatsächlich bedroht sein – mit entsprechenden Auswirkungen auf die globalen Energiepreise und die Profitabilität der großen Produzenten.
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