Xiaomi Aktie: Gegenwind vor den Zahlen
Der Technologiekonzern Xiaomi sendet derzeit gemischte Signale an die Märkte. Während das Unternehmen mit Fortschritten bei Elektroautos und Robotik glänzt, dämpfen Analysten die Erwartungen für die kommenden Jahre. Kann der anstehende Jahresbericht das Ruder für die angeschlagene Aktie herumreißen?
Jüngst sorgte Goldman Sachs für Ernüchterung. Die US-Investmentbank bestätigte zwar grundsätzlich ihre Kaufempfehlung, senkte aber die Umsatz- und Gewinnprognosen für die Jahre 2025 bis 2027 deutlich. Als Gründe nannten die Experten steigende Kosten in der Unterhaltungselektronik und der Automobilsparte sowie den schrittweisen Wegfall staatlicher Förderungen für Elektroautos. Diese fundamentale Skepsis spiegelt sich in der jüngsten Kursentwicklung wider: Mit einem gestrigen Schlusskurs von 3,66 Euro notiert das Papier gut 28 Prozent unter seinem 200-Tage-Durchschnitt. Seit Jahresbeginn beläuft sich das Minus auf über 18 Prozent.
Operative Lichtblicke und Aktienrückkäufe
Trotz der charttechnischen Schwäche gibt es operativ positive Entwicklungen. Um den Kurs zu stützen, hat das Management Ende Januar ein umfangreiches Aktienrückkaufprogramm initiiert. Zudem erreichte die noch junge Elektroauto-Sparte im dritten Quartal 2025 erstmals die Profitabilität und verbesserte die Bruttomarge auf 25,5 Prozent.
Für das laufende Jahr 2026 peilt Xiaomi nun 550.000 Fahrzeug-Auslieferungen an. Parallel treibt der Konzern die Automatisierung der Fertigung voran: In einem Pilotprojekt montieren hauseigene humanoide Roboter bereits selbstständig Bauteile im Elektroauto-Werk mit einer Erfolgsquote von über 90 Prozent. Gleichzeitig versucht das Unternehmen, sich mit neuen Modellen im margenstarken Premium-Smartphone-Segment zu etablieren.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Xiaomi?
Steuerstreit und der Blick auf den 24. März
Neben dem harten Preiskampf im chinesischen E-Auto-Markt belastet jedoch ein eskalierender Steuerstreit in Indien die Stimmung der Investoren. Dort werfen die Behörden dem Unternehmen vor, Zölle auf Lizenzzahlungen hinterzogen zu haben. Dies könnte zu Strafen von über 150 Millionen US-Dollar führen, während gleichzeitig Vermögenswerte in dreistelliger Millionenhöhe eingefroren bleiben.
Die kurzfristige Richtung der Aktie entscheidet sich voraussichtlich am 24. März. An diesem Tag präsentiert der Vorstand die endgültigen Geschäftszahlen für 2025. Der Markt erwartet dann detaillierte Einblicke in die Profitabilität des Smartphone-Kerngeschäfts und das Jahresergebnis der E-Auto-Sparte. Zudem steht die Entscheidung über die mögliche Genehmigung der ersten Schlussdividende seit dem Börsengang auf der Agenda.
Xiaomi-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Xiaomi-Analyse vom 12. März liefert die Antwort:
Die neusten Xiaomi-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Xiaomi-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 12. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Xiaomi: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








