Weichai Power Aktie: Aktionärsstreit bei Ferretti
Weichai Power sieht sich mit Vorwürfen konfrontiert, die das Kerngeschäft seiner Luxusjacht-Beteiligung Ferretti Group betreffen. Die Holdinggesellschaft Ferretti International Holding (FIH) hat sich nun öffentlich gegen Berichte gewehrt, wonach Weichai Wachstumsinitiativen und mögliche Übernahmen beim italienischen Jachtbauer blockiert habe.
Die Investitionsgeschichte
In einer Stellungnahme vom 9. März wies FIH die Vorwürfe zurück und verwies auf die eigene Investitionsbilanz. Als Weichai 2012 bei Ferretti einstieg, stand das Unternehmen mit rund 300 Millionen Euro Umsatz und erheblichen Verlusten vor ernsthaften finanziellen Schwierigkeiten. FIH injizierte in den Folgejahren insgesamt 470 Millionen Euro Kapital – Mittel, die laut FIH maßgeblich zur Restrukturierung und zur Rückkehr in die Profitabilität beitrugen. Für 2025 meldete Ferretti Group Erlöse von rund 1,23 Milliarden Euro und einen Nettogewinn von 90 Millionen Euro.
Konflikt zwischen Großaktionären
Der Hintergrund der Klarstellung liegt in einem handfesten Aktionärsstreit. Im Januar 2026 startete KKCG Maritime, der zweitgrößte Anteilseigner von Ferretti, ein freiwilliges bedingtes Teilübernahmeangebot im Wert von bis zu 182 Millionen Euro – das Weichai ablehnte. Berichten zufolge bereitete KKCG zudem eine Abstimmung vor, um mit Weichai verbundene Direktoren aus dem Aufsichtsgremium zu entfernen.
Abseits des Ferretti-Konflikts läuft das operative Geschäft von Weichai Power weiter. Ein Schiff in Singapur, das vollständig mit B100-Biokraftstoff betrieben wird, sowie Gasbusse für Usbekistan unterstreichen den Fokus auf grüne Technologien. Zudem wird Weichai Power nach dem Börsenschluss am 20. März in den FTSE China 50 Index aufgenommen – eine Entwicklung, die zuletzt für Kursauftrieb bei den H-Aktien gesorgt hatte. Wie der Aktionärskonflikt rund um Ferretti letztlich gelöst wird, dürfte die Bewertung der Beteiligung und damit auch das Sentiment für die Aktie in den kommenden Monaten beeinflussen.
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