Woodside Energy hat das Geschäftsjahr 2025 mit einer operativen Bestleistung abgeschlossen. Während die Branche teils mit volatilen Preisen kämpfte, treiben Rekordfördermengen und eine spendable Dividendenpolitik den Kurs auf neue Höhen. Doch kann der australische Energie-Riese dieses Tempo auch im kommenden Jahr halten?

Starke Zahlen und hohe Ausschüttung

Der Nettogewinn von 2,6 Milliarden US-Dollar unterstreicht ein erfolgreiches Jahr, in dem Woodside mit 198,8 Millionen Barrel Öläquivalent (boe) so viel produzierte wie nie zuvor. Davon profitieren die Aktionäre unmittelbar: Das Management kündigte eine Schlussdividende von 0,59 US-Dollar an. Damit steigt die Gesamtausschüttung für das Jahr auf 1,12 US-Dollar, was einer hohen Ausschüttungsquote von 80 Prozent entspricht.

Diese Spendierlaune kommt am Markt gut an. Die Aktie notiert aktuell bei 16,82 Euro und damit nur noch hauchdünn unter dem erst am Mittwoch erreichten 52-Wochen-Hoch von 16,85 Euro. Mit einem Relative-Stärke-Index (RSI) von 88,5 gilt der Titel technisch zwar als kurzfristig überhitzt, doch die fundamentalen Rahmendaten stützen den Lauf. Besonders die niedrigen Produktionskosten von 7,80 US-Dollar pro boe verschaffen Woodside einen massiven Puffer gegenüber Preisschwankungen am Weltmarkt.

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Großprojekte biegen auf die Zielgerade ein

Ein wesentlicher Treiber für das künftige Wachstum ist das Scarborough-Gasprojekt, das bereits zu 94 Prozent fertiggestellt ist. Die erste Lieferung von Flüssigerdgas (LNG) ist für das vierte Quartal 2026 geplant. Um die Einnahmen abzusichern, hat das Unternehmen bereits drei Viertel seiner erwarteten LNG-Mengen für den Zeitraum bis 2028 vertraglich festgeschrieben. Damit begegnet Woodside Sorgen vor einem möglichen Überangebot am globalen Markt.

Neben der operativen Entwicklung rückt in den kommenden Wochen die Führungsebene in den Fokus. Bis Ende März 2026 will das Unternehmen über die dauerhafte Nachfolge an der Konzernspitze entscheiden. Für das laufende Jahr peilt Woodside eine Produktion zwischen 172 und 186 Millionen boe an, während strategische Vorhaben wie das Trion-Tiefwasserprojekt die langfristige Lieferfähigkeit ab 2028 sichern sollen.

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