Der Informationsdienstleister Wolters Kluwer treibt die Integration künstlicher Intelligenz in hochsensiblen Branchen gezielt voran. Während der Aktienkurs auf Jahressicht stark gelitten hat, zeigen neue Nutzerzahlen aus Krankenhäusern und Steuerkanzleien, wie tief die Algorithmen bereits im Arbeitsalltag verankert sind. Die jüngsten Updates der hauseigenen Experten-Plattformen zielen nun darauf ab, fehleranfällige KI-Halluzinationen im professionellen Umfeld komplett auszuschließen.

Fokus auf fehlerfreie Entscheidungen

Im medizinischen Bereich verlässt sich das Unternehmen auf einen streng kontrollierten Datenraum. Die Plattform „UpToDate“ wird von über 7.600 klinischen Experten kuratiert und kommt mittlerweile in rund 1.600 US-Krankenhäusern zum Einsatz. Ziel ist es, Ärzten verlässliche Entscheidungshilfen zu liefern, ohne das Risiko von frei erfundenen Fakten einzugehen. Solche Halluzinationen stellen bei offenen generativen Modellen oft ein unkalkulierbares Risiko für Diagnosen dar.

Messbare Entlastung im Steuerwesen

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Wolters Kluwer?

Auch im Finanzsektor greift die Strategie. Die Software „CCH Axcess“ erreicht inzwischen 1,4 Millionen Nutzer, darunter 95 der 100 größten Steuerberatungsgesellschaften. Durch die Automatisierung von Routineaufgaben sinkt die manuelle Arbeitslast für diese Berufsgruppen laut Unternehmensangaben um 20 bis 30 Prozent. Gesteuert wird diese technologische Ausrichtung von Siddharth Shenoy, der als Vizepräsident die KI- und Datenzentren des Konzerns leitet und das sogenannte „Expert-in-the-loop“-Verfahren etabliert hat. Dabei validieren menschliche Experten stets die maschinellen Ergebnisse.

An der Börse spiegelt sich dieser operative Fortschritt bisher kaum wider. Nach einem drastischen Wertverlust von über 55 Prozent auf 12-Monats-Sicht notierte das Papier am Montag bei 64,40 Euro und sucht nach einem Boden. Um das Vertrauen der Anleger zu stärken, setzt das Management neben der technologischen Expansion auf direkte Kapitalmaßnahmen wie die Ende März durchgeführten Aktienrückkäufe. Mit einem Jahresumsatz von 6,1 Milliarden Euro im Rücken verfügt Wolters Kluwer über die nötige Finanzkraft, um seine Nischenposition in stark regulierten Märkten weiter auszubauen.

Anzeige

Wolters Kluwer-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Wolters Kluwer-Analyse vom 31. März liefert die Antwort:

Die neusten Wolters Kluwer-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Wolters Kluwer-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 31. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Wolters Kluwer: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...