Wolters Kluwer hat heute die Ergebnisse seiner ersten „Future Ready Business"-Studie veröffentlicht. Die Erhebung unter mehr als 1.000 kleinen und mittleren Unternehmen aus acht europäischen Ländern liefert ein detailliertes Bild davon, wie der Mittelstand auf KI, Cloud-Technologien und regulatorische Anforderungen reagiert — und zeigt nebenbei, wie tief das Lösungsportfolio von Wolters Kluwer in den Entscheidungsstrukturen seiner Kernzielgruppe verankert ist.

KI ist keine Ausnahme mehr

Die Zahlen sind eindeutig: In Deutschland setzen bereits 81 Prozent der befragten KMU KI-Tools täglich oder wöchentlich ein — einer der höchsten Werte europaweit. Belgien folgt mit 75 Prozent, Dänemark mit 76 Prozent. Besonders auffällig: In Dänemark berichten 65 Prozent der KI-Nutzer, dass die Technologie ihre Erwartungen bei der Kostensenkung sogar übertroffen hat — der stärkste Wert aller untersuchten Märkte.

Investitionen in KI sollen weiter steigen. In Deutschland planen 78 Prozent der KMU, ihre Ausgaben in diesem Bereich innerhalb der nächsten drei Jahre zu erhöhen, in Belgien sind es 69 Prozent.

Unterschiedliche Wege, ähnliche Ziele

Was die Studie zwischen den Ländern trennt, ist weniger die Richtung als das Tempo. Deutschland setzt stark auf hybride IT-Infrastrukturen — 51 Prozent der KMU kombinieren Cloud- und lokale Systeme, während 15 Prozent vollständig auf On-Premise-Lösungen setzen, einer der höchsten Werte in Europa. Belgien hingegen führt beim vollständigen Cloud-Einsatz: 34 Prozent der belgischen KMU arbeiten ausschließlich cloudbasiert, mehr als in den Niederlanden, Deutschland oder Schweden.

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Schweden wiederum fällt durch seinen besonders hohen Grad an Outsourcing auf. 85 Prozent der schwedischen Unternehmen lagern mindestens eine Funktion aus — bei Buchhaltung (55 Prozent) und Lohnabrechnung (53 Prozent) liegen die Werte so hoch wie nirgendwo sonst in Europa. Gleichzeitig zeigen schwedische Unternehmen die geringste Anbieterloyalität: Nur 15 Prozent berichten von einer sehr hohen Bindung an ihre Dienstleister — ein deutliches Signal, dass Leistung vor Beziehung kommt.

Im Vereinigten Königreich drückt vor allem der Kostendruck: 56 Prozent der britischen KMU nennen steigende Betriebskosten als ihre größte Herausforderung — der höchste Wert in ganz Europa. Trotzdem ist die regulatorische Zuversicht bemerkenswert hoch: 44 Prozent fühlen sich vollständig auf kommende Vorschriften vorbereitet, deutlich mehr als in Deutschland (32 Prozent) oder Schweden (16 Prozent).

Zahlen mit strategischer Bedeutung

Für Wolters Kluwer, dessen Steuer- und Buchhaltungssparte direkt von der Digitalisierungsbereitschaft europäischer KMU abhängt, liefert die Studie mehr als nur Marktforschung. Sie skizziert das Wachstumspotenzial des eigenen Produktangebots — von E-Invoicing-Lösungen über Compliance-Software bis hin zu KI-gestützten Buchführungstools.

Das Unternehmen erzielte 2025 einen Jahresumsatz von 6,1 Milliarden Euro. Die Aktie ist an der Euronext Amsterdam notiert und Bestandteil des AEX sowie des Euro Stoxx 50. Gerade weil regulatorische Anforderungen wie die verpflichtende elektronische Rechnungsstellung in Deutschland und Belgien den Anpassungsdruck auf KMU erhöhen, dürfte die Nachfrage nach den entsprechenden Softwarelösungen mittelfristig steigen.

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