Wolford-Aktie: Nur die Ruhe!
Im November gab es rund um den Textilhersteller Wolford keine nennenswerten Neuigkeiten zu vermelden. Auch vorher schon herrschte um Unternehmen und Aktie viel Ruhe. Das ist nicht die schlechteste Entwicklung. Denn es bedeutet auch, dass es keine schlechten Neuigkeiten gab. Für den zuvor sichtlich kriselnden Konzern ist das bereits erfreulich und manche negative Schlagzeile gerät schnell wieder in Vergessenheit.
Die Anleger scheinen tatsächlich etwas neue Zuversicht gefunden zu haben. Im November konnte die Wolford-Aktie sich um immerhin 1,2 Prozent bis auf 3,34 Euro am ersten Adventwochenende verbessern. Damit gelingt es weiterhin erfolgreich, die Tiefstände aus dem Frühjahr unterhalb von 3 Euro auf Abstand zu halten. Es mag noch nicht der ganz große Durchbruch sein. Doch lässt sich mittlerweile von einer Bodenbildung auf einem einigermaßen ansehnlichen Kursniveau sprechen.
Wird nun alles besser bei Wolford?
Wie viele Premiumhersteller quer durch alle Segmente hatte auch Wolford in der Vergangenheit mit einer Zurückhaltung der Kundschaft und einer verstärkten Nachfrage nach günstigeren Alternativen aufgrund der hohen Inflation zu kämpfen. Ob sich bereits Anzeichen einer Trendwende ergeben, das weiß momentan wahrscheinlich nur das Management selbst. Bessere Zahlen von Luxuskonzernen wie Kering und LVMH ließen die Börse aber bereits an einen Aufschuwng im höherpreisigen Segment glauben.
Vielleicht ist das auch ein Faktor dafür, dass die Wolford-Aktie sich wieder etwas fester zeigt. Dazu kommt die noch eher vage Aussicht auf eine allgemeine Erholung der Konjunktur im kommenden Jahr. All das rechtfertigt noch lange keine Rallye, es lässt sich nicht einmal eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen.
Auf die Stimmung kommt es an
Es könnte aber eine gesunde Grundlage für eine wieder etwas bessere Laune an den Märkten darstellen und damit den Boden für eine nachhaltige Erholung bereiten. Ankommen wird es aber auch auf die Zahlen von Wolford. Wunder werden vermutlich nicht erwartet. Weitere Rückschritte sollte das Unternehmen sich aber tunlichst verkneifen, um den Glauben an bessere Zeiten lebendig halten zu können.
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