Wienerberger-Aktie: Eine klare Einstiegschance?
Die letzten Zahlen von Wienerberger konnten die Märkte nicht auf ganzer Linie überzeugen. Insbesondere der Ausblick auf das laufende Jahr führte unter den Käufern zu etwas Ernüchterung, was der Aktie zuletzt eine Abwertung von über 30 Euro auf unter 28 Euro einbrachte. Dort blieb der Titel dann auch bis zum Wochenende. Per Handelsschluss am Freitag standen noch 27,80 Euro auf der Anzeigetafel.
Nun lässt sich trefflich darüber diskutieren, ob es sich dabei um ein klares Warnsignal oder doch vielleicht eine Einstiegschance handelt. Dabei dürfte jeder zu eigenen Schlüssen kommen. Seine Meinung klar kundgetan hat allerdings Wienerberger-Chef Heimo Scheuch in Form frischer Zukäufe. Wie einer Börsenmitteilung zu entnehmen ist, nutzte der Manager die niedrigen Kurse, um sich 3.000 Anteilsscheine zu je 28 Euro zu sichern.
Wienerberger: Der Chef bleibt optimistisch
An sich ist eine solche Transaktion viel zu übersichtlich, um Einfluss auf den Kurs zu nehmen. Dementsprechend änderte sich am 25. Februar auch wenig, als die Anteilsscheine ihren Weg ins Depot von Scheuch fanden. Gleichwohl sendet der CEO ein klares Signal aus. Noch deutlicher als mit Zukäufen und damit letztlich dem Einsatz eigenen Kapitals lässt sich kaum unterstreichen, dass weiterhin mit einem Wachstumstrend gerechnet wird.
Das reicht aber noch nicht, um die restlichen Anteilseigner schon in Ekstase zu versetzen. Es bleibt der etwas unsichere Blick auf die Entwicklung in der Baubranche im laufenden Jahr. Zwar mehrten sich zuletzt die Anzeichen dafür, dass endlich der Sprung aus der Stagnation gelingen mag und es gibt auch schon das eine oder andere neue Projekt zu bewundern. Der große Durchbruch fand aber noch nicht statt.
Analysten erkennen Potenzial
Eine Empfehlung für die Wienerberger-Aktie gibt es auch weiterhin von den Analysten der Berenberg Bank. Dort wurde das Kursziel zwar leicht von 35 auf 34 Euro reduziert. Damit bleibt aber weiterhin ein recht ansehnliches Aufwärtspotenzial vorhanden und von einer Enttäuschung nach Zahlen kann nicht recht die Rede sein. Der Ausblick mag sich etwas abgeschwächt haben, kann aber weiterhin nicht als trüb oder gar schlecht bezeichnet werden.
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