VanEck Global Mining ETF: Kupfer-Rallye
Rohstoffe sind das fundamentale Rückgrat der globalen Energiewende. Während die Kupferpreise zuletzt auf Rekordniveaus kletterten, profitieren Bergbau-Unternehmen massiv vom Hunger der Industrie nach Elektrifizierung und neuer Infrastruktur. In diesem dynamischen Umfeld stellt sich für Anleger die Frage: Wie viel Potenzial steckt nach der jüngsten Kursrallye noch in den Bergbau-Giganten?
Industriemetalle treiben den Sektor
Der wesentliche Treiber für die aktuelle Stärke im Bergbau-Sektor ist die anhaltende Nachfrage nach sogenannten „zukunftsorientierten Mineralien“. Vor allem Kupfer, das als Schlüsselmetall für die weltweite Dekarbonisierung gilt, erreichte jüngst historische Höchststände. Diese Entwicklung verleiht den Schwergewichten im Portfolio, darunter Branchengrößen wie BHP, Rio Tinto und Vale, signifikanten Rückenwind.
Trotz geplatzter Fusionspläne zwischen Rio Tinto und Glencore zu Beginn des Monats bleibt die Konsolidierung innerhalb der Branche ein beherrschendes Thema. Viele Unternehmen konzentrieren sich strategisch darauf, ihre Kapazitäten bei Lithium, Nickel und Kupfer auszubauen, um von der Transformation zur CO2-freien Wirtschaft zu profitieren. Diese strukturelle Neuausrichtung spiegelt sich auch in der Wertentwicklung wider: Seit Jahresbeginn konnte der ETF ein Plus von über 27 Prozent verbuchen.
ESG-Strategie und Index-Struktur
Ein besonderes Merkmal dieses Anlageinstruments ist der Fokus auf Nachhaltigkeitskriterien. Der zugrunde liegende S&P Global Mining Reduced Coal Index filtert gezielt Unternehmen heraus, die signifikante Umsätze mit thermischer Kohle generieren. Durch diesen ESG-Ansatz erfüllt der Fonds die Anforderungen gemäß Artikel 6 der EU-Offenlegungsverordnung (SFDR) und grenzt sich von breiter gefassten Rohstoff-Produkten ab.
Der physisch replizierende ETF verwaltet mittlerweile ein Vermögen von rund 2,1 Milliarden US-Dollar und bietet Anlegern Zugang zu über 150 Einzelpositionen. Mit einer Gesamtkostenquote (TER) von 0,50 Prozent pro Jahr positioniert sich der Fonds als kosteneffizientes Instrument, um an den zyklischen Aufschwüngen des Materialsektors teilzuhaben.
Nach dem jüngsten Kurssprung am Mittwoch notiert der Titel mit aktuell 62,25 Euro nur noch hauchdünn unter seinem erst gestern erreichten 52-Wochen-Hoch. Die fundamentale Nachfrage nach kritischen Mineralien für die Energiewende bleibt der zentrale Pfeiler für die weitere Entwicklung. Da die Bergbau-Konzerne ihre Portfolios konsequent in Richtung Elektrifizierungs-Rohstoffe umbauen, bleibt der Sektor eng an den Erfolg globaler Infrastrukturprojekte gekoppelt. Anleger beobachten nun, ob die Industriemetallpreise ihr hohes Niveau verteidigen können, um den starken Trend der letzten 30 Tage fortzusetzen.
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