Vulcan Energy Aktie: Absoluter Gewinnsprung!
Vulcan Energy hat sich für das Lionheart-Projekt in Deutschland ein Finanzierungs-Paket über 2,2 Mrd. Euro gesichert. Der Lithium-Entwickler spricht von einer „transformierenden“ Phase – vor allem, weil das Geld nun den Startschuss für den Bau ermöglicht. Doch wie konkret ist der Fortschritt schon?
- Finanzierungsvolumen: 2,2 Mrd. Euro (3,9 Mrd. A$)
- Kapitalerhöhung: 398 Mio. Euro über rund 178 Mio. neue Aktien
- Partnerbeitrag HOCHTIEF: 169 Mio. Euro (inkl. Aktienzeichnung)
- Zielkapazität Phase 1: 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid-Monohydrat pro Jahr
Finanzierung ebnet Final Investment Decision
Mit dem Finanzierungspaket konnte der Vorstand eine positive Final Investment Decision (FID) für Phase One des Lionheart-Projekts treffen. Laut Quartalsbericht begann der Bau bereits im Dezember 2025 – und zwar an der vorgelagerten Geothermal Lithium Extraction Plant (G-LEP) im Oberrheingraben.
Ein zentraler Baustein ist der Beitrag von HOCHTIEF als Baupartner: Insgesamt 169 Mio. Euro, bestehend aus 39 Mio. Euro direkter Projektinvestition sowie 130 Mio. Euro als „Cornerstone“-Zeichnung neuer Vulcan-Aktien. Zusätzlich platzierte das Unternehmen eine vollständig abgesicherte institutionelle Platzierung samt Bezugsangebot und nahm damit 398 Mio. Euro ein. Darüber hinaus stützt sich das Gesamtpaket auf Unterstützung europäischer und deutscher Behörden.
Projektziele: Lithium, Strom und Wärme
Phase One ist auf eine Jahresproduktion von 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid-Monohydrat ausgelegt. Nach Unternehmensangaben könnte diese Menge rechnerisch für rund 500.000 Batterien für Elektrofahrzeuge pro Jahr reichen.
Neben dem Lithium sieht das integrierte Projekt auch Koppelprodukte vor: rund 275 GWh erneuerbaren Strom sowie 560 GWh Wärme pro Jahr für lokale Abnehmer. Die geplante Laufzeit beziffert Vulcan auf etwa 30 Jahre.
Operative Fortschritte und Anpassungen
Im Quartal meldete Vulcan mehrere operative Meilensteine. Ein Produktionstest am LSC-1b-Sidetrack bestätigte laut Bericht die Annahmen zur Förderrate. Außerdem gewann das Unternehmen Glencore im Berichtszeitraum als Abnahme-Partner. Wichtige Genehmigungen für die Entwicklung wurden ebenfalls erteilt. Für Engineering, Procurement und Construction Management (EPCM) gründeten Sedgman und HOCHTIEF zudem ein Joint Venture.
Auf der Lizenzseite verlängerte die Bergbaubehörde Baden-Württemberg die Ortenau-Lizenz um drei Jahre bis Dezember 2028. Das soll Geothermie- und Lithiumressourcen für spätere Projektphasen absichern.
Parallel laufen geophysikalische Erhebungen: BellGeospace führt seit November 2025 luftgestützte Gravimetrie-, Magnetik- und Gradiometrie-Surveys über das gesamte Lizenzgebiet durch. Der Abschluss ist für diesen Monat vorgesehen.
Finanziell verbuchte Vulcan eine nicht zahlungswirksame Wertminderung von 7,8 Mio. Euro im Zusammenhang mit dem LSC-1a-Sidetrack am Standort Schleidberg nach dem Bohren eines zweiten Sidetracks. Laut Unternehmen hatte dies keinen Einfluss auf den Cashflow-Report.
Beim Arbeitsschutz meldete Vulcan im Dezember-Quartal keine Lost-Time Injuries; über die vergangenen zwölf Monate wurde ein LTI genannt. Zudem seien HSEQ-Managementpläne im Dezember 2025 finalisiert worden, um die Umsetzung des Projekts vorzubereiten.
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