Vulcan Energy Aktie: Besonders zukunftsweisend!
Vulcan Energy hat die Finanzierung für das Lithiumprojekt Lionheart in der Oberrheinebene gesichert und damit den Übergang von der Entwicklungs- zur Bauphase eingeleitet. Die Aktie notiert heute bei rund 4,40 AUD an der ASX, nachdem eine umfangreiche Kapitalerhöhung und ein großes Fremdfinanzierungspaket abgeschlossen wurden. Entscheidend wird nun, ob der Konzern den ehrgeizigen Bauplan bis zum geplanten Produktionsstart 2028 einhält.
FID und Baustart für Phase One
Das Unternehmen hat die finale Investitionsentscheidung (Final Investment Decision, FID) für das Phase-One-Lionheart-Projekt getroffen. Möglich wurde dies durch die Strukturierung eines Gesamtfinanzierungspakets über 2,2 Milliarden Euro, das Ende Dezember 2025 finalisiert wurde.
Der Bau der Anlagen im industriellen Maßstab im Oberrheingraben beginnt nun umgehend. Damit erfüllt Vulcan die Bedingungen der staatlichen Förderzusagen, die einen Baustart spätestens bis Januar 2026 verlangten. Mit dem Start der Bauphase verschiebt sich der Marktfokus von der Frage der Finanzierung hin zur operativen Umsetzung des Projekts.
Eigenkapital und Fremdkapital im Überblick
Ein zentrales Element der Finanzierung ist eine Eigenkapitalmaßnahme von rund 545 Millionen Euro (973 Millionen AUD). Die Retail-Komponente des Bezugsangebots wurde Ende Dezember abgeschlossen und brachte etwa 147 Millionen Euro (263 Millionen AUD ein).
Wesentliche Kapitalmarkt-Details:
- Rund 66 Millionen neue Aktien sind seit 31. Dezember 2025 an der ASX handelbar.
- HOCHTIEF hat seinen Anteil nach der Zuteilung nicht gezeichneter Stücke auf 15,41 % ausgebaut und stärkt damit seine Rolle als industrieller Schlüsselpartner in der Bauphase.
- Im Fremdkapitalteil sind 1,185 Milliarden Euro an vorrangigen Darlehen von einem Konsortium aus 13 Finanzinstituten enthalten, darunter die Europäische Investitionsbank (EIB).
Damit steht die Kapitalstruktur für Phase One im Wesentlichen.
Vom Proof-of-Concept zur Großproduktion
Vulcan hatte Anfang 2025 in seiner Frankfurter Anlage erfolgreich Lithiumhydroxid produziert und damit die technische Machbarkeit bestätigt. Diese Demonstrationsanlage diente im vergangenen Jahr als Proof-of-Concept für den Direct-Lithium-Extraction-(DLE-)Prozess, der nun im Lionheart-Projekt im industriellen Maßstab eingesetzt werden soll.
Phase One zielt auf eine jährliche Produktion von 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid-Monohydrat ab. Das Volumen reicht rechnerisch für Batterien von rund 500.000 Elektrofahrzeugen pro Jahr. Anders als in der Demonstrationsphase ist das kommerzielle Projekt so ausgelegt, dass neben Lithium auch geothermische erneuerbare Energie erzeugt wird. Dieses Doppelmodell schafft zwei Erlösquellen und erhöht die Attraktivität für institutionelle Investoren.
Marktreaktion und Blick auf 2026
Nach Abschluss der Kapitalmaßnahmen hat sich der Kursverlauf stabilisiert. Auf dem aktuellen Niveau von etwa 4,40 AUD spiegelt die Bewertung die Verwässerung durch die neuen Aktien wider, zugleich aber auch den Fortschritt hin zu einem vollständig finanzierten und in Teilen entschärften Projektprofil.
Die erfolgreiche Platzierung der Fremdmittel und das Engagement strategischer Investoren wie HOCHTIEF sowie des deutschen Rohstofffonds der KfW stützen die Stimmung im Markt. Für 2026 rücken nun die Baufortschritte in den Vordergrund: Die Kursentwicklung dürfte eng an zentrale Meilensteine des Projektplans und die Einhaltung des angepeilten 2,5-jährigen Bauzeitraums gekoppelt sein, der auf den Beginn der kommerziellen Produktion im Jahr 2028 abzielt.
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