Voestalpine baut sein Portfolio konsequent um. Der Verkauf der Spezialprofil-Tochter BÖHLER an den US-Konzern Kadant ist unter Dach und Fach – ein weiterer Schritt in der Neuausrichtung der High Performance Metals Division. Zeitgleich rückt der 11. Februar näher: Dann legt der österreichische Stahl- und Technologiekonzern seine Quartalszahlen vor.

Spezialtochter wechselt Besitzer

Ende Januar fixierte Voestalpine den Verkauf der voestalpine BÖHLER Profil GmbH an Kadant Inc. vertraglich. Der Produktionsstandort in Bruckbach samt rund 150 Mitarbeitern geht an den US-Konzern über, der weltweit Technologien für industrielle Prozesse anbietet. BÖHLER Profil stellt Spezialprofile für Industriemesser und andere Anwendungen her – ein Geschäft, das laut Voestalpine nicht mehr zum strategischen Kern passt.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Voestalpine?

Die Eckdaten:

  • Standort Bruckbach wird komplett übernommen
  • Alle 150 Mitarbeiter sollen weiterbeschäftigt werden
  • Umsatz BÖHLER Profil 2024/25: 51,5 Millionen Euro
  • Abschluss bis Ende Geschäftsjahr 2025/26 geplant
  • Transaktion steht unter behördlichem Genehmigungsvorbehalt

Portfoliobereinigung fast abgeschlossen

Mit dem BÖHLER-Verkauf und der bereits erfolgten Veräußerung von Buderus Edelstahl sieht Voestalpine die Restrukturierung der High Performance Metals Division weitgehend vollendet. Der Konzern will sich auf seine Kernkompetenzen konzentrieren – BÖHLER Profil passte aufgrund seiner Struktur und Vertriebswege nicht mehr ins Portfolio.

An der Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2025/26 ändert der Verkauf nichts: Voestalpine rechnet weiterhin mit einem EBITDA zwischen 1,40 und 1,55 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr 2025/26 sank der Umsatz zwar auf 7,59 Milliarden Euro (Vorjahr: 8,04 Milliarden), doch das EBIT stieg leicht auf 345,3 Millionen Euro. Der Gewinn je Aktie kletterte von 0,94 auf 1,14 Euro.

Quartalszahlen als Gradmesser

Am 11. Februar zeigt sich, wie sich das operative Geschäft im dritten Quartal entwickelt hat. Die europäische Stahlindustrie steht nach wie vor unter Druck – die Zahlen werden zeigen, wie gut Voestalpine mit dem schwierigen Marktumfeld zurechtkommt und ob die Restrukturierung erste Früchte trägt.

Voestalpine-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Voestalpine-Analyse vom 05. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Voestalpine-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Voestalpine-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 05. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Voestalpine: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...