Volkswagen Aktie: Trübe Gesamtprognose!
Ein vertrauliches McKinsey-Strategiepapier sorgt bei Volkswagen für Schlagzeilen: Die Unternehmensberater empfehlen dem Konzern offenbar eine drastische Konsolidierung, um die Profitabilität der Kernmarke dauerhaft zu sichern. Der Betriebsrat weist Berichte über flächendeckende Werkschließungen zwar zurück und verweist auf bestehende Beschäftigungssicherungen bis 2030 — die Zahlen erzählen jedoch eine eigene Geschichte.
Sparmilliarden und magere Margen
Mitte März bestätigte Volkswagen bei seiner Bilanzvorlage für das vierte Quartal 2025, was intern längst bekannt war: Bis 2030 sollen rund 50.000 Stellen abgebaut werden. Das Ziel sind jährliche Netto-Einsparungen von mehr als 6 Milliarden Euro. Der Druck dahinter ist greifbar: Die Kernmarke VW Pkw erzielte 2025 eine Umsatzrendite von lediglich 3,0 Prozent — kaum mehr als im Vorjahr. Für 2026 peilt Markenchef Thomas Schäfer eine operative Marge von über 4 Prozent an.
Der Umsatz der Kernmarke sank im vierten Quartal 2025 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 4,7 Prozent auf 83,24 Milliarden Euro. Der Gewinn je Aktie von 3,39 Euro verfehlte die Konsensschätzungen. Kein Wunder also, dass Investoren die Restrukturierung mit wachsender Ungeduld verfolgen.
Synergien als Schlüssel zur Kostenkontrolle
Ein zentrales Element der Strategie ist die engere Verzahnung der sogenannten „Brand Group Core" — bestehend aus VW, Škoda, SEAT/CUPRA und der Nutzfahrzeugsparte. Durch gemeinsame Entwicklungs- und Produktionsplattformen soll der Einstiegspreis für den geplanten ID.2 bei rund 25.000 Euro gehalten werden. Das ist keine Kleinigkeit: Bezahlbare Elektroautos gelten als Schlüssel, um im harten Wettbewerb mit chinesischen Herstellern bestehen zu können.
In China konnte VW zuletzt Marktanteile zurückgewinnen — ein kleiner Lichtblick. Gleichzeitig belasten geopolitische Spannungen und sinkende Margen im Elektrosegment die Gesamtbilanz. Die Aktie spiegelt die schwierige Lage wider: Mit einem RSI von 28,6 notiert sie im überverkauften Bereich, rund 17 Prozent unter dem Jahresanfangsniveau.
Am 30. April legt Volkswagen die Zahlen für das erste Quartal 2026 vor. Dann wird sich zeigen, ob die eingeleiteten Sparmaßnahmen bereits in der operativen Marge ankommen — oder ob McKinseys Empfehlungen noch schärfer umgesetzt werden müssen.
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