Volkswagen Aktie: Qualitätssicherung erweitert
Volkswagen hat die Absatzzahlen für 2025 vorgelegt – und die fallen gemischt aus. Während die Kernmarke VW weltweit 4,73 Millionen Fahrzeuge auslieferte, bedeutet das einen Rückgang von 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Doch ein Blick auf die regionalen Unterschiede offenbart eine gespaltene Marktrealität: Europa boomt, China schwächelt massiv.
Europäischer E-Auto-Markt: VW lässt die Konkurrenz hinter sich
In Europa legte die Kernmarke um beachtliche 5,1 Prozent auf 1,32 Millionen Fahrzeuge zu. Der Konzern festigt damit seine Position als Marktführer in Europa und Deutschland. Besonders beeindruckend: Bei den Elektrofahrzeugen schoss VW in Europa um fast 50 Prozent nach oben – auf 248.000 E-Autos. In Deutschland allein kletterten die E-Auto-Verkäufe um über 60 Prozent auf 94.000 Einheiten.
Konzernweit lieferte Volkswagen 2025 über alle Marken hinweg 983.100 E-Autos aus – ein sattes Plus von 32 Prozent gegenüber den 744.800 Fahrzeugen aus 2024. Nach dem Rückgang im Vorjahr ist der Wolfsburger Autobauer damit wieder auf Wachstumskurs. Der Reichweitenriese ID.7 erweist sich dabei als Verkaufsschlager, besonders bei Geschäftskunden mit attraktiven Leasing-Raten.
China-Desaster und Trump-Zölle belasten
Doch wo Licht ist, da ist auch Schatten. In China brachen die Auslieferungen um 8,4 Prozent auf 2,02 Millionen Fahrzeuge ein. Der frühere Marktführer kämpft mit dem harten Preiswettbewerb lokaler Elektroautoanbieter – eine schmerzhafte Entwicklung für VW.
Auch Nordamerika bereitet Sorgen: Die Auslieferungen sanken um 8,2 Prozent auf 544.000 Fahrzeuge. Verantwortlich dafür macht der Konzern explizit die Zölle von US-Präsident Donald Trump, die spürbare Auswirkungen zeigen.
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Überraschende Entwicklung bei Mindestpreisen
Zeitgleich sorgt eine neue EU-Strategie für Diskussionen. Statt Zollaufschlägen können chinesische Hersteller künftig Mindestpreise für Auto-Exporte in die EU akzeptieren. Doch Ferdinand Dudenhöffer vom Center Automotive Research winkt ab: Die chinesischen Anbieter würden in Europa ohnehin keine Dumpingpreise praktizieren. Im Gegenteil – sie verkaufen ihre Modelle hierzulande mit einem durchschnittlichen Aufschlag von 118 Prozent auf den Heimatpreis.
Zuversichtlich ins Jahr 2026?
Trotz des "anspruchsvollen Marktumfelds" gibt sich VW-Vertriebsvorstand Martin Sander optimistisch: "Mit unserem erneuerten und attraktiven Produktportfolio sowie dem klaren Fokus auf Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit sind wir sehr gut aufgestellt." Allein in China will der Konzern 2026 mehr als zehn neue elektrifizierte Modelle auf den Markt bringen.
Die Frage bleibt: Reicht das offensive Produktportfolio aus, um die massiven Verluste im wichtigsten Einzelmarkt China auszugleichen? Der europäische Erfolg zeigt zwar, dass VW im E-Auto-Segment konkurrenzfähig ist. Doch ohne Trendwende in Fernost dürfte der Gesamtkonzern weiter unter Druck bleiben.
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