Mittwoch, Allzeithoch bei 761,52 Dollar intraday – und bereits am nächsten Morgen ein Rücksetzer von rund 5 Prozent im vorbörslichen Handel. Die SanDisk-Aktie liefert dieser Tage ein Bild, das den aktuellen Zustand des gesamten Speicherchip-Sektors treffend zusammenfasst: starke Fundamentaldaten, aber nervöse Märkte.

Zahlen, die überzeugen

Hinter dem jüngsten Kursanstieg steckt mehr als Euphorie. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 übertraf SanDisk die Erwartungen deutlich: Der Gewinn je Aktie lag bei 6,20 Dollar – fast doppelt so hoch wie der Konsensschätzung von 3,49 Dollar. Der Quartalsumsatz kletterte auf 3,03 Milliarden Dollar, ein Plus von 61,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Für das erste Halbjahr summiert sich der bereinigte Gewinn auf 7,55 Dollar je Aktie, ein Anstieg von knapp 150 Prozent.

Treiber dieses Wachstums sind vor allem mehrjährige Lieferverträge für KI-Rechenzentren. Die Nachfrage nach Enterprise-SSDs aus der Infrastruktur-Branche zieht spürbar an – die Datacenter-Umsätze stiegen zuletzt um 76 Prozent auf 440 Millionen Dollar.

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Institutionelle Käufer, Insider-Verkäufe

Das Interesse institutioneller Investoren ist real: Das New York State Teachers Retirement System erwarb im dritten Quartal eine neue Position im Wert von rund 13,5 Millionen Dollar, Vanguard Personalized Indexing Management stieg mit etwa 1,1 Millionen Dollar ein.

Auf der anderen Seite trennte sich Western Digital kürzlich von rund 5,8 Millionen SanDisk-Aktien zu je 545 Dollar – ein Erlös von etwa 3,09 Milliarden Dollar. Direktorin Miyuki Suzuki verkaufte Ende Februar 3.500 Aktien zu durchschnittlich 627,53 Dollar.

Sektorweiter Gegenwind

Der vorbörsliche Rücksetzer vom heutigen Donnerstag hat weniger mit SanDisk selbst zu tun. Angekündigte Investitionsoffensiven von Wettbewerbern sorgten für sektorweite Verkäufe – ein klassisches Muster, wenn Anleger die Auswirkungen auf Marktanteile und Preisdruck neu einpreisen.

SanDisk hat seine großen Infrastrukturinvestitionen bereits abgeschlossen und konzentriert sich nun auf langfristige Liefervereinbarungen und Margenausbau. Das Management rechnet mit weiterer Margenverbesserung – eine Aussage, die angesichts der bisherigen Zahlen nicht ohne Substanz ist.

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