FAT Brands Aktie: Schwere Vorwürfe
Im laufenden Insolvenzverfahren von FAT Brands spitzt sich die Lage für CEO Andrew Wiederhorn dramatisch zu. Gläubiger fordern seine sofortige Suspendierung, nachdem schwerwiegende Vorwürfe über unautorisierte Aktientransaktionen laut wurden. Mitten in der Restrukturierung nach Chapter 11 kämpft das Unternehmen nun mit einer Vertrauenskrise in die Geschäftsführung.
- Antrag auf Suspendierung: Lenders fordern die Entmachtung von CEO Andrew Wiederhorn.
- Unautorisierter Deal: Vorwurf des illegalen Verkaufs von Twin-Peaks-Anteilen für 3,1 Mio. USD.
- Hohe Schuldenlast: Verbindlichkeiten von rund 1,5 Mrd. USD belasten den Konzern.
- Kurskapriolen: Aktie schwankt im außerbörslichen Handel massiv zwischen 0,20 und 0,40 USD.
Der Streit um den Aktienverkauf
Die Gläubigergruppe reichte den entsprechenden Antrag am vergangenen Freitag beim zuständigen Insolvenzgericht in Texas ein. Im Zentrum der Kritik steht eine Transaktion, die nur wenige Tage nach dem Insolvenzantrag vom 26. Januar vollzogen wurde. Wiederhorn soll rund 9 Millionen Aktien der Tochtergesellschaft Twin Peaks ohne die erforderliche gerichtliche Genehmigung für 3,1 Millionen US-Dollar an White Lion Capital veräußert haben.
Die Gläubiger werfen dem CEO eine „diktatorische“ Amtsführung vor. Sie argumentieren, dass Wiederhorn offensichtlich nicht zwischen dem Eigentum einer börsennotierten Gesellschaft und persönlichen Interessen unterscheiden könne. Dieser Vorfall nährt Zweifel an der Eignung des aktuellen Managements, den Restrukturierungsprozess im Sinne aller Beteiligten fortzuführen.
Schuldenlast und Marktreaktion
FAT Brands befindet sich seit Ende Januar im Insolvenzverfahren, um eine gesicherte Schuldenlast von 1,3 bis 1,5 Milliarden US-Dollar zu bewältigen. Die finanzielle Schieflage hat bereits operative Konsequenzen: Erste Schließungen unrentabler Standorte der Ketten Smokey Bones und Johnny Rockets wurden eingeleitet.
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Die Aktie reagierte am Wochenende mit extremen Schwankungen auf die juristischen Entwicklungen. Während der Titel Ende Januar noch bei etwa 0,22 US-Dollar notierte, sprang der Kurs im außerbörslichen Handel am Samstag zeitweise auf 0,40 US-Dollar. Flankiert wurde die Nachrichtenlage durch eine SEC-Mitteilung vom Freitag, aus der hervorgeht, dass Direktor Patrick J. Bartels Jr. derzeit keine Anteile am Unternehmen hält.
Verdacht auf gezielte Abwertung
Hinter dem Vorstoß der Kreditgeber steht eine strategische Befürchtung. Die Gläubiger unterstellen dem Management, die Unternehmensbewertung künstlich drücken zu wollen, um Vermögenswerte im Zuge der Insolvenz günstig zurückzukaufen. Kann das Gericht die Unabhängigkeit des Verfahrens unter der aktuellen Führung noch sicherstellen?
Die Entscheidung des Richters über die Machtbefugnisse von Wiederhorn wird den weiteren Weg der Restrukturierung definieren. Sollte dem Antrag auf Suspendierung stattgegeben werden, dürfte dies den Weg für einen unabhängigen Verwalter ebnen, der den Zugriff des Managements auf verbliebene Vermögenswerte unterbindet. Die gerichtliche Anhörung hierzu wird in Kürze erwartet.
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