Der österreichische Stahlkonzern Voestalpine schaltet in den Expansionsmodus. Im Rahmen der jüngsten Quartalsvorlage kündigte CEO Herbert Eibensteiner konkrete Pläne für ein neues Werk in Indien sowie mögliche Zukäufe an. Das Management nutzt die solide finanzielle Basis, um das internationale Wachstum in spezialisierten Nischen voranzutreiben.

Die strategische Marschrichtung konzentriert sich dabei auf drei wesentliche Säulen:
* Indien: Aufbau neuer Kapazitäten für Spezialrohre.
* Railway Systems: Zukäufe im Bahninfrastruktur-Bereich.
* Lagertechnik: Expansion bei Regalsystemen.

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Neues Werk nach bewährtem Muster

Im Zentrum der Wachstumsstrategie steht der indische Markt. Voestalpine plant die Errichtung eines neuen Produktionsstandortes für Rohre und Profile auf einer Fläche von 15.000 bis 16.000 Quadratmetern. Das Unternehmen setzt dabei auf ein Skalierungsmodell, das sich bereits in den USA und Brasilien bewährt hat: Der Start erfolgt mit drei Maschinen, gefolgt von einem schrittweisen Ausbau über fünf Jahre.

Der Fokus liegt klar auf hochmargigen Spezialprodukten, Standardware wird an dem neuen Standort nicht gefertigt. Aktuell erwirtschaftet der Konzern in Indien mit fünf Werken und rund 1.000 Mitarbeitern bereits einen Umsatz von etwa 190 Millionen Euro.

Übernahmeziele im Visier

Neben dem organischen Wachstum signalisiert das Management klare Kaufabsichten. Für die Sparten Railway Systems sowie Warehouse and Rack Solutions existieren laut Eibensteiner bereits konkrete Kandidatenlisten. Die Erwähnung einer „Short List“ deutet darauf hin, dass Transaktionen in naher Zukunft spruchreif werden könnten. Diese Segmente zeigten sich zuletzt robust und sollen durch Akquisitionen weiter gestärkt werden.

Finanzielle Basis steht

Die Expansionspläne werden durch solide Zahlen für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2025/26 untermauert. Bei einem Umsatz von 11,1 Milliarden Euro erzielte der Konzern ein EBITDA von 1,03 Milliarden Euro. Ein wichtiges Signal für die Finanzierung der Vorhaben ist die angehobene Prognose für den Free Cashflow auf 350 bis 400 Millionen Euro. Da die Restrukturierung der High Performance Metals Division weitgehend abgeschlossen ist und das Dekarbonisierungsprojekt „greentec steel“ im Plan liegt, verfügt Voestalpine über den nötigen Spielraum für die angekündigte Wachstumsoffensive.

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