Mologen Aktie: Radikaler Umbruch
Die Mologen AG hat ihre operative Tätigkeit als Biotechnologieunternehmen endgültig hinter sich gelassen. Nach einem langjährigen Insolvenzverfahren und dem Verkauf sämtlicher Kernvermögenswerte steht das Unternehmen heute vor einer völlig neuen Realität. Die einstige Forschungspipeline existiert in der bisherigen Form nicht mehr, da die Eigentümerstruktur grundlegend reformiert wurde.
Im Fokus der Abwicklung stand primär der Verkauf der wichtigsten Entwicklungsprojekte. Bereits im August 2020 stimmte der Insolvenzverwalter der Veräußerung von Wirkstoffkandidaten wie Lefitolimod an den US-Konzern Gilead Sciences zu. Die Erlöse dienten der Befriedigung der Gläubiger, reichten jedoch voraussichtlich nicht aus, um sämtliche Insolvenzforderungen vollständig zu decken.
Übertragung der Stimmrechte vollzogen
Ein entscheidender Einschnitt für die Aktionärsstruktur erfolgte durch den im Juni 2022 rechtskräftig bestätigten Insolvenzplan. Dieser markierte das Ende der ursprünglichen Eigentumsverhältnisse:
- Sämtliche Aktien der Mologen AG wurden auf neue Parteien übertragen.
- Die Auswahl der neuen Eigentümer erfolgte durch die SEASIDE Capital Markets GmbH und die MERIDIANA Capital Group GmbH.
- Mit diesem Schritt verlor das Unternehmen seine Identität als eigenständiges Forschungshaus.
Was bedeutet dieser Wandel konkret für die Bewertung des Titels? Die klassischen Kriterien des Biotechnologiesektors, wie klinische Studienzyklen oder Fortschritte in der Medikamentenentwicklung, sind für Mologen nicht mehr anwendbar. Da die operativen Aktivitäten veräußert wurden, ist die Aktie nicht mehr durch wissenschaftliche Durchbrüche getrieben.
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Neue Realität nach der Insolvenz
Anleger müssen sich darauf einstellen, dass die Entwicklung der Aktie ausschließlich durch die rechtlichen und strukturellen Konsequenzen der Insolvenzmaßnahmen bestimmt wird. Die ehemaligen Geschäftsfelder und die damit verbundenen Potenziale liegen nun bei den Erwerbern der Patente und Technologien.
Die Bewertung der Aktie entzieht sich damit der üblichen Branchenlogik. Die weitere Kursentwicklung hängt nun maßgeblich von der strategischen Neuordnung durch die neuen Mehrheitseigentümer und der finalen Umsetzung der im Insolvenzplan verankerten Maßnahmen ab.
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