Voestalpine kann wieder einmal mit neuen Großaufträgen punkten. Wie das Unternehmen am Montag mitteilen ließ, konnte man sich aus Deutschland eine Order sichern, welche unter anderem Schienen und Weichenkomponenten umfasst. Das geht zwar nicht über das hinaus, was die Börsianer ohnehin schon eingepreist haben. Doch ist damit auch die Aussicht auf weitere Order verbunden.

Schließlich sollen in Deutschland im laufenden Jahr über 23 Milliarden Euro in die Modernisierung der maroden Bahninfrastruktur gesteckt werden und Voestalpine dürfte bei mehr als nur einem Vorhaben ein gern gesehener Partner sein. Beteiligt ist das österreichische Unternehmen bereits am Umbau des Frankfurter Hauptbahnhofs sowie der Erneuerung der Strecke zwischen Hamburg und Berlin.

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Auch in der Schweiz punktet Voestalpine

Ebenfalls punkten konnte Voestalpine in der Schweiz, wo ein Rahmenvertrag mit einer Laufzeit von bis zu 20 Jahren mit den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) unterzeichnet wurde. Darin vereinbart ist, die weitere Digitalisierung des Streckennetzes voranzubringen.

An der Börse sorgen die beiden Aufträge nicht für allzu viel Aufsehen. Schwerer wiegen weiterhin die Sorgen um steigende Kosten aufgrund des Irankriegs und dessen Auswirkungen auf Energiepreise. Jene Entwicklung trieb die Voestalpine-Aktie im März bisher um rund zwölf Prozent bis auf knapp 40 Euro am Dienstagmorgen in die Tiefe.

Gewinne werden mitgenommen

Noch immer herrscht an den Märkten große Unsicherheit und nicht wenige Anleger bringen ihre Schäfchen zunächst ins Trockene. Bei Voestalpine lohnen sich Gewinnmitnahmen nach einem starken Lauf im vergangenen Jahr ganz besonders. Der Aufwärtstrend wurde bisher noch nicht zwingend abgewürgt. Doch ohne mehr Klarheit auf der geopolitischen Bühne haben die Bullen einen schweren Stand.

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