Agnico Eagle Mines bereitet den Boden für ein neues Produktionsjahrzehnt. Durch deutlich höhere Investitionen in Kernprojekte will das Unternehmen seine Goldförderung bis Anfang der 2030er-Jahre um fast ein Drittel steigern. Diese ambitionierte Wachstumsstrategie wird von Rekord-Cashflows und steigenden Ausschüttungen an die Aktionäre getragen.

Milliarden-Investitionen für mehr Gold

Der Kern der neuen Strategie liegt in einer deutlichen Erhöhung der Investitionsausgaben (CAPEX). Für das Jahr 2026 plant das Unternehmen Ausgaben zwischen 2,2 und 2,4 Milliarden US-Dollar, nachdem im Vorjahr bereits 2,1 Milliarden US-Dollar investiert wurden. Ziel ist es, die jährliche Produktion bis zum Beginn des nächsten Jahrzehnts auf über 4 Millionen Unzen Gold zu steigern – ein Plus von etwa 30 Prozent gegenüber dem aktuellen Niveau.

Besondere Priorität genießen dabei die Projekte Detour Lake und Upper Beaver. Allein für die Untertage-Entwicklung in Detour Lake verdreifacht das Unternehmen die Mittel von 100 auf 300 Millionen US-Dollar, um den Produktionsstart dort bereits für das Jahr 2028 zu forcieren. In Upper Beaver sollen die Investitionen auf 300 Millionen US-Dollar steigen, wobei ab 2031 ein jährlicher Beitrag von über 210.000 Unzen Gold erwartet wird.

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Starke Bilanz und höhere Dividenden

Diese Wachstumspläne basieren auf einem wirtschaftlich erfolgreichen Geschäftsjahr 2025. Das Unternehmen konnte seine Produktionsziele mit 3,45 Millionen Unzen Gold punktgenau erreichen und verbuchte Rekordwerte beim freien Cashflow. Dieser finanzielle Spielraum ermöglicht es Agnico Eagle, gleichzeitig in die Zukunft zu investieren und die Aktionäre unmittelbar am Erfolg zu beteiligen.

Die Quartalsdividende wurde um 12,5 Prozent auf 0,45 US-Dollar je Aktie angehoben. Zudem plant das Management, weiterhin eigene Aktien zurückzukaufen, um den Shareholder Value zu steigern. An der Börse wird diese Kombination aus Wachstum und Kapitaldisziplin positiv aufgenommen: Die Aktie markierte erst gestern bei 207,40 Euro ein neues 52-Wochen-Hoch und liegt seit Jahresbeginn bereits über 42 Prozent im Plus.

Strategische Zukäufe und Exploration

Neben der Entwicklung eigener Minen setzt das Unternehmen auf externes Wachstum durch strategische Beteiligungen, wie etwa die jüngste Aufstockung beim Explorer Maple Gold Mines zeigt. Für das laufende Jahr ist zudem ein Budget von bis zu 635 Millionen US-Dollar für Exploration und Projektentwicklung vorgesehen. Damit sollen die Lebensdauern bestehender Minen verlängert und neue Potenziale frühzeitig erschlossen werden.

Der Fokus für 2026 liegt nun primär auf der Umsetzung der angekündigten Erschließungsarbeiten. Besonders die Bohrungen und der Rampenbau in Detour Lake werden von Marktbeobachtern genau verfolgt, da sie den Zeitplan für die angestrebte Produktionsausweitung maßgeblich bestimmen. Mit den gestiegenen Reserven und Ressourcen im Rücken scheint das Unternehmen für diesen langfristigen Kurs gut gerüstet zu sein.

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