Die Aktie von Vizsla Silver gerät massiv unter Druck. Nach einem tragischen Sicherheitsvorfall im mexikanischen Panuco-Projekt belastet nun zusätzlich eine juristische Untersuchung die Stimmung der Anleger. Der Kurs verlor allein am Dienstag rund neun Prozent an Wert.

Kursrutsch und juristischer Druck

Der Rücksetzer am Dienstag markiert einen vorläufigen Tiefpunkt in einer ohnehin volatilen Woche. Bei unterdurchschnittlichem Handelsvolumen schloss das Papier mit einem Minus von 8,9 Prozent. Marktbeobachter führen dies auf die anhaltende Unsicherheit rund um das Vorzeigeprojekt im mexikanischen Bundesstaat Sinaloa zurück.

Zu den operativen Sorgen gesellt sich nun juristischer Gegenwind. Die auf Wertpapierstreitigkeiten spezialisierte US-Kanzlei Pomerantz LLP hat eine Untersuchung eingeleitet. Geprüft wird der Verdacht auf rechtswidrige Geschäftspraktiken oder Wertpapierbetrug. Im Fokus stehen dabei die Veröffentlichungen des Unternehmens im zeitlichen Umfeld der Sicherheitskrise in Concordia.

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Hintergründe der Tragödie

Auslöser der aktuellen Verwerfungen ist eine Entführungsserie Ende Januar. Zehn Mitarbeiter und Auftragnehmer wurden vom Projektgelände verschleppt. Am 9. Februar bestätigte Vizsla Silver, dass fünf der entführten Personen tot aufgefunden wurden. Über das Schicksal der übrigen fünf Betroffenen herrscht weiterhin Unklarheit.

In Reaktion auf die Gewalt hat das Unternehmen die physischen Arbeiten vor Ort pausiert. Das Management priorisiert derzeit die Sicherheit der Belegschaft. Kann das Unternehmen unter diesen Umständen den Zeitplan für das Panuco-Projekt überhaupt noch halten?

Operativer Stillstand

Während die Aktivitäten in der Mine ruhen, werden Verwaltungs- und Ingenieursaufgaben per Fernarbeit fortgesetzt. Das Management betonte am 12. Februar, dass man trotz der schmerzhaften Ereignisse langfristig an der Region Panuco und der Gemeinde Concordia festhalten wolle.

Für die Aktie bleibt die Lage prekär, solange die Sicherheitslage vor Ort ungeklärt ist und die rechtlichen Vorwürfe im Raum stehen. In den kommenden Wochen wird die weitere Kooperation mit den mexikanischen Behörden und der Fortgang der juristischen Untersuchung durch Pomerantz LLP über die kurzfristige Richtung des Titels entscheiden.

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