Viking Therapeutics Aktie: Investitionspläne offenbart
Viking Therapeutics hat bei der Entwicklung seines Abnehmpräparats VK2735 einen wichtigen Meilenstein erreicht. Obwohl die Patientenrekrutierung für das entscheidende Phase-3-Programm nun vollständig abgeschlossen ist, reagiert die Börse zurückhaltend. Die Aktie hat seit Jahresbeginn deutlich nachgegeben und spiegelt die wachsende Nervosität der Anleger vor den nächsten Datenveröffentlichungen wider.
Teure Forschung trifft auf Skepsis
Am 26. März 2026 meldete das Biotech-Unternehmen den Abschluss der Rekrutierung für die VANQUISH-2-Studie. Rund 1.000 Erwachsene mit Typ-2-Diabetes und Übergewicht nehmen an dieser 78-wöchigen Untersuchung teil. Zusammen mit der bereits im November 2025 geschlossenen VANQUISH-1-Studie steht damit das komplette Phase-3-Programm für die subkutane Verabreichung von VK2735.
Diese späte und umfangreiche Entwicklungsphase kostet massiv Geld. Im vierten Quartal 2025 weitete sich der Nettoverlust auf 157,7 Millionen US-Dollar aus, verglichen mit 35,4 Millionen im Vorjahreszeitraum. Für das Gesamtjahr 2025 verbuchte Viking ein Minus von 358,5 Millionen US-Dollar. Mit liquiden Mitteln in Höhe von 706 Millionen US-Dollar zum Jahresende sieht das Management die Finanzierung der kommenden klinischen Schritte allerdings als gesichert an.
Der Blick richtet sich auf das dritte Quartal
Der eigentliche Fokus der Investoren liegt nun auf dem dritten Quartal 2026. Hier erwartet der Markt zwei konkrete Ereignisse:
* Vorlage der Phase-1-Daten zu verschiedenen Erhaltungsdosen
* Start des Phase-3-Programms für die orale Variante von VK2735
Gerade die Pille gilt als wichtiger Hoffnungsträger im hart umkämpften Markt für GLP-1-Präparate. In der Phase-2-Studie zeigte die einmal täglich eingenommene Tablette nach 13 Wochen eine statistisch signifikante Gewichtsabnahme von bis zu 12,2 Prozent. Ein Plateau beim Gewichtsverlust war zu diesem Zeitpunkt noch nicht erkennbar.
Analysten wägen Risiken ab
Die Kombination aus hohem Kapitalbedarf und dem binären Risiko der anstehenden Studiendaten sorgt an der Wall Street für geteilte Meinungen. Während die vielversprechenden frühen Wirksamkeitsdaten überzeugen, warnen einige Experten vor dem intensiven Wettbewerb im Sektor. Ein Analyst stufte die Papiere kürzlich von "Kaufen" auf "Halten" ab und riet dazu, die Daten zur Erhaltungsdosis im Sommer abzuwarten. Dennoch behält die Aktie bei einer Mehrheit von zehn befragten Analysten (Stand Ende März 2026) ihr "Buy"-Rating.
Die fundamentale Neubewertung von Viking Therapeutics entscheidet sich im dritten Quartal 2026, sobald die Ergebnisse zur Erhaltungsdosis vorliegen und das Phase-3-Programm für die orale Variante offiziell anläuft.
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