Viking Therapeutics hat am Mittwochabend Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vorgelegt – und zugleich konkrete Zeitpläne für die nächsten klinischen Schritte beim Abnehm-Kandidaten VK2735 bestätigt. Unterm Strich wurde der Verlust deutlich größer, vor allem wegen stark steigender Entwicklungskosten. An der Börse rückten jedoch weniger die roten Zahlen in den Fokus als die Frage: Wie klar ist der Weg in die späte Entwicklungsphase?

Wichtige Punkte auf einen Blick:
- Nettoverlust Q4 2025: 157,7 Mio. US-Dollar (1,38 US-Dollar je Aktie)
- F&E-Ausgaben Q4: 153,5 Mio. US-Dollar (Vorjahr: 31,0 Mio. US-Dollar)
- Liquidität zum Jahresende: 706 Mio. US-Dollar (Cash, Äquivalente, Kurzfristanlagen)
- Orales VK2735: Phase-3-Start für Q3 2026 geplant
- Injizierbares VK2735: VANQUISH-1 vollständig rekrutiert (>4.500 Patienten)

Höhere Verluste – getrieben von Forschungskosten

Für das Q4 (bis 31. Dezember 2025) meldete das Unternehmen einen Nettoverlust von 157,7 Mio. US-Dollar. Damit fiel das Minus deutlich höher aus als im Vorjahresquartal. Hauptgrund waren die Forschungs- und Entwicklungsausgaben, die auf 153,5 Mio. US-Dollar sprangen – nach 31,0 Mio. US-Dollar ein Jahr zuvor. Das passt zum Muster kapitalintensiver Spätphasenstudien, die große Patientenzahlen und entsprechend hohe Budgets erfordern.

Trotz der Belastung durch die Ausgaben verweist Viking auf eine solide Finanzierung: Zum Jahresende lagen 706 Mio. US-Dollar an Barmitteln, Cash-Äquivalenten und kurzfristigen Investments in der Kasse. Dieses Polster soll die laufenden Phase-3-Programme und weitere Pipeline-Schritte im laufenden Geschäftsjahr stützen.

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VK2735: Orale Tablette und Spritze im Zeitplan

Der zentrale Kurstreiber bleibt VK2735, ein dualer GLP‑1/GIP-Agonist zur Behandlung von Adipositas. Für die orale Formulierung plant Viking den Start einer Phase-3-Studie im dritten Quartal 2026. Zuvor hatte das Unternehmen aus Phase 2 für die Tablette mittlere Gewichtsreduktionen von bis zu 12,2% nach 13 Wochen berichtet.

Parallel läuft die Phase-3-Entwicklung der subkutanen (injizierbaren) Variante im Programm VANQUISH. Viking bestätigte, dass VANQUISH‑1 die Rekrutierung abgeschlossen hat – mit über 4.500 Patienten. Die Aufnahme für VANQUISH‑2 nähert sich dem Abschluss. Zusätzlich ist eine separate Erhaltungsdosis-Studie inzwischen komplett rekrutiert; Top-Line-Daten erwartet das Unternehmen im dritten Quartal 2026.

Pipeline: Nächster Kandidat angekündigt

Neben VK2735 will das Management das metabolische Portfolio ausbauen. Geplant ist, im ersten Quartal 2026 einen IND-Antrag (Investigational New Drug) für einen neuartigen Amylin-Agonisten einzureichen.

Nach Veröffentlichung der Zahlen und der Entwicklungs-Updates legte die Aktie im nachbörslichen Handel am Mittwoch zu. Konkret werden als nächste operative Meilensteine der geplante IND-Antrag im laufenden Quartal und die erwarteten Top-Line-Daten der Erhaltungsstudie in Q3 2026 bleiben.

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