Heute Abend wird es ernst für den Biotech-Spezialisten im Kampf gegen Fettleibigkeit. Während der erwartete Quartalsverlust an der Börse bereits weitgehend eingepreist scheint, richten sich alle Augen auf das Herzstück der Pipeline: den Wirkstoff VK2735. Kann das Management im Conference Call neue Details zur entscheidenden Phase-3-Studie liefern und damit dem volatilen Kurs neue Impulse geben?

Finanzkennzahlen als Nebenschauplatz

Wenn Viking Therapeutics heute nach US-Börsenschluss seine Bücher öffnet, rechnen Analysten im Schnitt mit einem Verlust von rund 0,90 US-Dollar je Aktie für das vierte Quartal 2025. Dies würde eine leichte Ausweitung des Fehlbetrags gegenüber dem Vorquartal bedeuten, als ein Minus von 0,81 US-Dollar zu Buche stand.

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Für Investoren sind diese roten Zahlen in der aktuellen Entwicklungsphase jedoch zweitrangig. Viel wichtiger als der aktuelle Verlust ist die Liquiditätslage des Unternehmens. Anleger werden genau prüfen, wie viele Mittel für die kostenintensiven klinischen Studien verbrannt wurden und wie lange die Reserven reichen, um die Entwicklung voranzutreiben.

Fokus auf die Pipeline

Der wahre Kurstreiber bleibt der klinische Fortschritt. Im Zentrum steht der duale Rezeptor-Agonist VK2735. Der Start ins Jahr 2026 verlief hierbei ereignisreich:
* Die Veröffentlichung detaillierter Ergebnisse der Phase-2-Studie (VENTURE) im Fachmagazin Obesity bestätigte signifikante Gewichtsverluste nach 13 Wochen.
* Die Patientenrekrutierung für eine Studie zur Erhaltungsdosis wurde erfolgreich abgeschlossen.
* Mit der Ernennung eines neuen Chief Commercial Officer signalisiert das Management zudem, dass es sich strategisch bereits auf potenzielle Produktmarkteinführungen vorbereitet.

Institutionelle Anleger bleiben an Bord

Die Aktie zeigte sich zuletzt schwankungsanfällig und pendelte in den vergangenen zwölf Monaten in einer breiten Spanne zwischen rund 19 und 43 US-Dollar. Aktuell notiert das Papier bei etwa 29 US-Dollar, was einer Marktkapitalisierung von 3,3 Milliarden US-Dollar entspricht. Ein stabilisierender Faktor ist dabei das starke Engagement von Großinvestoren: Mit einer Quote von fast 65 Prozent halten institutionelle Anleger die Mehrheit der Anteile, was das fundamentale Interesse am Potenzial des GLP-1-Marktes unterstreicht.

Der heutige Conference Call um 22:30 Uhr deutscher Zeit (16:30 Uhr ET) wird zeigen, ob Viking den hohen Erwartungen gerecht werden kann. Insbesondere konkrete Zeitpläne für das geplante Phase-3-Programm "VANQUISH" sowie Updates zur oralen Variante des Wirkstoffs sind notwendig, um das Vertrauen der Anleger zu festigen und die jüngste Seitwärtsbewegung aufzulösen.

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