Schon seit mehr als 20 Jahren ist die Vienna Insurance Group (VIG) in der Ukraine aktiv und belegt dort nach eigenen Angaben bei den Marktanteilen den zweiten Platz. Realisiert wird das dortige Engagement über die drei Gesellschaften USG, Kniazha und Kniazha Life. Trotz des schon seit fast vier Jahren laufenden Angriffskriegs hält das Unternehmen am riskanten Geschäft in dem osteuropäischen Land fest und will daran auch in Zukunft nichts ändern.

Für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft holte die Vienna Insurance Group sich nun einen finanzstarken Partner ins Boot. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, beteiligt sich das Weltbankgruppe-Mitglied IFC über eine Kapitalerhöhung den ukrainischen Schaden- und Unfallversicherungsgesellschaften der VIG. Jeweils 20 Prozent von USG und Kniazha gehen in den Besitz des neuen Partners über.

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Vienna Insurance Group: Wachstumsmärkte

So die behördlichen Genehmigungen für den Deal folgen, will die VIG vor allem die eigene Position beim Wiederaufbau der Ukraine nach Kriegsende stärken. Mit der frischen Unterstützung werden eine Erweiterung des Produkportfolios sowie Fortschritte bei der Digitalisierung angestrebt. Das passt zur allgemeinen Strategie, in Mittel- und Osteuropa zu wachsen und damit auch die Aktionäre bei der Stange halten zu können.

In der Ukraine liegt derzeit natürlich vieles im Ungewissen. Trotz der extrem widrigen Umstände konnte die VIG dort im letzten Jahr aber ein Prämienvolumen von beachtlichen 128 Millionen Euro erzielen. Im Falle eines Friedens dürfte diese Zahl weiter zulegen. Dazu kommt das starke Wachstum in anderen osteuropäischen Ländern und das jüngste Engagement in Deutschland nach der Übernahme der Nürnberger Versicherung.

Nicht nachlassen

Auch wenn Erfolge bei einer Expansion nie garantiert sind, so legt die VIG mit ihrem Engagement dennoch den Grundstein für weitere Erfolgsmeldungen. Die Aktie entwickelte sich in diesem Jahr bereits hervorragend mit Aufschlägen von 90 Prozent im 12-Monats-Vergleich und erst kürzlich neu erzielten Kursrekorden. Dass es heute Morgen leicht in Richtung Süden ging, ist da absolut verschmerzbar und der Aufwärtstrend wird nicht ansatzweise tangiert.

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