Verve Aktie: Überzeugender Markteintritt!
Die Analysten von GBC haben heute ihre Bewertung der Verve Group SE aktualisiert. Das Kursziel wurde von 7,95 Euro auf 7,65 Euro reduziert, die Kaufempfehlung bleibt jedoch bestehen. Grund für die Anpassung sind gestiegene Kapitalkosten durch höhere Zinsen – nicht etwa Zweifel am Geschäftsmodell.
Solides Comeback im Schlussquartal
Der Ad-Tech-Konzern legte am 19. Februar die vorläufigen Zahlen für 2025 vor. Das vierte Quartal markierte die Rückkehr auf den Wachstumskurs: Die vergleichbaren Umsätze kletterten um 9,9 Prozent auf 193,84 Millionen Euro. Bemerkenswert dabei: Dieses Wachstum gelang trotz Gegenwind durch einen schwachen Dollar und dem Verlust eines Großkunden.
Organisch legte Verve um 5,3 Prozent zu. Die Akquisitionen von Captify und Acardo steuerten weitere 12,2 Prozent bei. Besonders positiv entwickelte sich die Kundenbasis: Die Gesamtzahl der Softwarekunden sprang um 26,7 Prozent auf 3.734. Bei den Großkunden (Umsatz über 100.000 Dollar) stabilisierte sich die Lage mit 1.124 Kunden.
Deutlich verbesserte Margen
Die Plattformvereinheitlichung zeigt Wirkung. Die Bruttomarge schnellte im vierten Quartal auf 44,6 Prozent hoch – nach 40,6 Prozent im Vorjahresquartal und nur 36,6 Prozent im dritten Quartal. Das bereinigte EBITDA bewegte sich bei 48,60 Millionen Euro stabil (Vorjahr: 48,50 Millionen Euro). Für das Gesamtjahr 2025 erreichte das bereinigte EBITDA 134,40 Millionen Euro und übertraf damit die Analystenschätzung.
Die Kundenbindungsrate kletterte auf ein Rekordniveau von 99 Prozent. Auch die Anzahl platzierter Werbeanzeigen wuchs kräftig um 13,1 Prozent auf 310 Milliarden.
Konservative Prognose für 2026
Verve rechnet für das laufende Jahr mit Umsätzen zwischen 680 und 730 Millionen Euro sowie einem bereinigten EBITDA von 145 bis 175 Millionen Euro. GBC hält diese Guidance für "deutlich konservativ", insbesondere auf der Ertragsseite. Das Sparprogramm soll ab 2026 jährlich rund 8 Millionen Euro einsparen, die beiden Akquisitionen trugen 2025 bereits 7,8 Millionen Euro zum bereinigten EBITDA bei.
Die Analysten bestätigen ihre Umsatz- und EBITDA-Prognosen, passten aber die Gewinnschätzungen nach unten an. Grund sind höhere Abschreibungen, vor allem aus Kaufpreisallokationen und Produktentwicklung. Trotz der Kurszielreduktion sehen die Experten weiterhin "deutliches Kurspotenzial" in der Aktie.
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