Die Verbio-Aktie startet holprig ins neue Börsenjahr. Nach der kraftvollen Rally Ende Dezember – getrieben durch die SDAX-Rückkehr – kassieren Anleger heute Gewinne. Der Kurs sackt zeitweise unter 19,50 Euro ab. Das Papier des Biokraftstoff-Herstellers korrigiert damit einen Teil der jüngsten Zugewinne, die das Papier noch Ende 2025 über 21 Euro katapultiert hatten.

Die wichtigsten Fakten:
- Aktueller Kurs: 19,60 Euro (Tagesspanne: 19,36 bis 19,93 Euro)
- Nach SDAX-Aufnahme am 22. Dezember folgt nun technische Gegenbewegung
- Quartalsvorlage am 12. Februar wird zur Nagelprobe für Turnaround-These
- CEO Sauter bekräftigt Prognose: EBITDA im hohen zweistelligen Millionenbereich

Technische Reaktion nach Jahresendrallye

Der Rückfall unter die 20-Euro-Marke überrascht nicht. Die Wiederaufnahme in den SDAX hatte indexorientierte Fonds zu massiven Käufen gezwungen, das Handelsvolumen schnellte in die Höhe. Nach diesem steilen Anstieg nutzen Marktteilnehmer nun das erhöhte Niveau zur Gewinnrealisierung.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Verbio?

Charttechnisch bleibt der Bereich um 19,30 Euro entscheidend. Hält diese Unterstützung, wäre der Rücksetzer lediglich eine gesunde Konsolidierung nach der Überhitzung. Ein Bruch würde hingegen weiteren Abgabedruck auslösen.

Fundamentale Story intakt

Die operative Perspektive bleibt unverändert. Verbio peilt für das laufende Geschäftsjahr 2025/26 eine deutliche Erholung an – nach schwachen 14,2 Millionen Euro EBITDA im Vorjahr ein ambitioniertes, aber realistisches Ziel. Die flexible Produktionsplattform in Europa und den USA sowie Wachstumschancen in Indien stützen die mittelfristige Positionierung.

Zusätzlichen Rückenwind könnte die politische Debatte um die "Heizungs-Reform 2026" bringen. Eine mögliche Besserstellung von Biomethan für Bestandsbauten würde dem Geschäftsmodell zugutekommen.

Quartalsvorlage als Lackmustest

Am 12. Februar 2026 legt Verbio die Zahlen zum zweiten Quartal vor. Analysten erwarten den Beleg, dass die Margenstabilisierung nachhaltig gelingt. Bestätigt das Management die Jahresprognose glaubwürdig, könnte ein erneuter Anlauf auf die 21-Euro-Marke folgen. Bis dahin dürfte die Volatilität hoch bleiben – der Markt sucht nach einer neuen Balance zwischen Turnaround-Hoffnung und tatsächlicher Ertragskraft.

Verbio-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Verbio-Analyse vom 02. Januar liefert die Antwort:

Die neusten Verbio-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Verbio-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 02. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Verbio: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...