Valneva Aktie: Zahlen und Pipeline
Heute legt Valneva die vollständig geprüften Jahreszahlen für 2025 vor – und erstmals gibt es damit auch den detaillierten Blick auf Cashflows und Schuldenstruktur, den Investoren für ihre Einschätzung des laufenden Jahres brauchen. Grobe Eckdaten waren seit Februar bekannt, die auditierten Zahlen liefern nun das vollständige Bild.
Was die 2025er-Zahlen zeigen
Valneva erzielte 2025 Gesamterlöse von 174,7 Millionen Euro – ein leichtes Plus gegenüber dem Vorjahr, getragen vom Kerngeschäft mit zugelassenen Reiseimpfstoffen. Drittanbieter-Umsätze hingegen brachen um 42,3 Prozent auf 19,2 Millionen Euro ein. Dieser Rückgang war absehbar und planmäßig, belastet aber das Gesamtbild.
Die liquiden Mittel sanken von 168,3 auf 109,7 Millionen Euro, was laufende Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen widerspiegelt. Eine abgeschlossene Schuldenrefinanzierung soll die finanzielle Flexibilität für 2026 sichern. Beim begleitenden Webcast ab 15:00 Uhr MEZ dürfte das Management konkretisieren, wie der verbleibende Cash eingesetzt wird und an welche Meilensteine weitere Ausgaben geknüpft sind.
Für 2026 rechnet Valneva mit einem leichten Umsatzrückgang auf 155 bis 170 Millionen Euro – ebenfalls wegen der auslaufenden Drittanbieter-Vereinbarungen. Das Kerngeschäft wächst stabil und federt diesen Effekt teilweise ab.
Phase-3-Daten als eigentlicher Taktgeber
Die Umsatzzahlen sind für die Kursentwicklung letztlich Nebensache. Entscheidend ist der Lyme-Borreliose-Impfstoffkandidat VLA15, den Valneva gemeinsam mit Pfizer entwickelt. Die Phase-3-Studie mit knapp 9.500 Probanden läuft, Ergebnisse werden in der ersten Jahreshälfte 2026 erwartet. Bei positiven Daten plant Pfizer noch im laufenden Jahr die regulatorische Einreichung.
Daneben umfasst die Pipeline den weltweit am weitesten entwickelten tetravalenten Shigella-Kandidaten sowie Kandidaten gegen das Zika-Virus. Valneva selbst bezeichnet 2026 als potenziell transformatives Jahr – eine Einschätzung, die sich an den Phase-3-Daten messen lassen muss.
Die Aktie hat seit ihrem 52-Wochen-Tief von 2,37 Euro im Juni 2025 nahezu 100 Prozent zugelegt, liegt mit rund 4,73 Euro aber noch knapp 8 Prozent unter dem August-Hoch von 5,16 Euro. Der RSI von 15,5 signalisiert eine stark überverkaufte technische Lage – ein Befund, der vor dem Hintergrund der bevorstehenden Datenpunkte an Bedeutung gewinnt.
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