Am Mittwoch, dem 18. März, legt Valneva seine vollständigen, geprüften Jahreszahlen für 2025 vor. Die groben Konturen sind seit den vorläufigen Februarzahlen bekannt — doch die auditierten Ergebnisse, ergänzt um Cashflow-Details und Schuldenstruktur, liefern das vollständige Bild.

Was die Zahlen zeigen

Valneva erzielte 2025 Gesamterlöse von 174,7 Millionen Euro, ein leichtes Plus gegenüber dem Vorjahr. Wachstumstreiber waren die Kernmarken, während Drittanbieter-Umsätze rückläufig waren. Die liquiden Mittel sanken von 168,3 auf 109,7 Millionen Euro — ein Rückgang, der laufende F&E-Investitionen widerspiegelt, aber durch eine abgeschlossene Schuldenrefinanzierung abgefedert wurde.

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Für 2026 plant das Unternehmen Gesamterlöse zwischen 155 und 170 Millionen Euro. Der prognostizierte Rückgang gegenüber 2025 ist dem planmäßigen Auslauf von Drittanbieter-Umsätzen geschuldet — ein Effekt, den der Markt seit Längerem eingepreist hat.

Zwei Pipeline-Entscheidungen im Blick

Neben den Finanzzahlen beobachten Investoren zwei klinische Datenpunkte, die 2026 erwartet werden:

  • VLA15 (Lyme-Borreliose): Phase-3-Daten in der ersten Jahreshälfte; bei positiven Ergebnissen plant Pfizer regulatorische Einreichungen
  • S4V2 (Shigella, tetravalent): Erste Phase-2-Daten mit Entwicklungsentscheidung in der zweiten Jahreshälfte

Besonders VLA15 gilt als potenzieller Katalysator. Ein erfolgreicher Readout würde Valneva zum vierten eigenen zugelassenen Impfstoff verhelfen — und die Abhängigkeit vom reinen Reiseimpfstoff-Geschäft weiter reduzieren.

Der Webcast am Mittwoch dürfte zeigen, wie das Management die Liquiditätsstrategie für 2026 konkret unterlegt und welche Milestones an den weiteren Cash-Einsatz geknüpft sind. Die Aktie notiert rund 11 Prozent unterhalb ihres 52-Wochen-Hochs von 5,16 Euro, liegt aber klar oberhalb aller wichtigen gleitenden Durchschnitte.

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