ImmunityBio hat einen wichtigen Entwicklungsschritt jenseits seines bereits zugelassenen Medikaments ANKTIVA vollzogen. Das Biotech-Unternehmen meldete am 13. März 2026 die erfolgreiche Validierung einer skalierbaren Produktionsplattform für seine nächste Generation von Natural-Killer-Zelltherapien — die Aktie legte daraufhin um mehr als 9 Prozent zu.

Was die M-ceNK-Plattform leistet

Der Kern der Meldung liegt in der Produktionsfähigkeit. Die abgeschlossenen Programme NK2022 und NK2023 etablierten einen Prozess, der aus einer einzigen Leukapherese-Entnahme bis zu fünf Milliarden NK-Zellen gewinnen kann — ausreichend für acht bis zehn therapeutische Dosen innerhalb von rund zwölf Tagen. Autologe Zelltherapien gelten bislang als aufwendig und schwer skalierbar. Dieses Ergebnis adressiert genau diesen Engpass.

An den Programmen nahmen insgesamt 74 Probanden teil, darunter gesunde Spender und Krebspatienten. Zehn Krebspatienten erhielten ihre aufbereiteten Zellen nach dem NK-Anreicherungsverfahren; insgesamt wurden 23 Dosen verabreicht. Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse traten dabei nicht auf. Bemerkenswert: NK-Zellen aus Krebspatienten zeigten eine vergleichbare zytotoxische Aktivität wie jene aus gesunden Spendern — gegen NK-resistente Zelllinien verschiedener Tumortypen, darunter Brust-, Eierstock- und Hirntumore.

Präklinische Daten und der breitere Kontext

Parallel zur Produktionsmeldung präsentierten Forscher des National Cancer Institute auf dem AACR IO Annual Meeting 2026 neue Daten zur Kombination von M-ceNK-Zellen mit ANKTIVA. In zwei Xenograft-Modellen für kleinzelligen Lungenkrebs (SCLC) erzielte die Kombination statistisch signifikante Tumorvolumenreduktionen. Eine Gewebeanalyse zeigte zudem, dass 62 Prozent neuroendokriner Tumoren keine MHC-Klasse-I-Expression aufweisen — was sie resistent gegen T-Zell-basierte Immuntherapien macht, aber anfällig für NK-Zell-vermittelte Abtötung. Das identifiziert eine klar umrissene Patientengruppe mit bislang ungedecktem Therapiebedarf.

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Ergänzend dazu schloss ImmunityBio die Phase-I-Studie QUILT-3.076 ab, die M-ceNK in Kombination mit ANKTIVA bei Patienten mit rezidivierten oder refraktären Tumoren untersuchte und die Sicherheit nach Infusion bestätigte.

Kommerzieller Rückenwind für ANKTIVA

Die NK-Zell-Meldung trifft auf ein Unternehmen mit wachsender kommerzieller Basis. ANKTIVA erzielte im Gesamtjahr 2025 einen Nettoprodukterlös von 113 Millionen US-Dollar — ein Anstieg von rund 700 Prozent gegenüber dem Vorjahr, getragen von einem Absatzwachstum von 750 Prozent. Das Präparat ist mittlerweile in 33 Ländern in vier Jurisdiktionen zugelassen und erhielt im Januar 2026 die erste globale bedingte SFDA-Zulassung für metastasierten nicht-kleinzelligen Lungenkrebs.

Am 9. März 2026 reichte ImmunityBio zudem einen ergänzenden BLA-Antrag bei der FDA für ANKTIVA plus BCG bei BCG-nicht-ansprechendem nicht-muskelinvasivem Blasenkrebs ein. Die FDA bestätigte den Eingang und forderte zusätzliche Wirksamkeits- und Langzeitdaten — neue Studien wurden nicht verlangt. Das Unternehmen verfügt über liquide Mittel und marktfähige Wertpapiere von 242,8 Millionen US-Dollar sowie Patentschutz bis 2035 und darüber hinaus.

Die EBIT-Marge liegt bei -278,4 Prozent, Profitabilität ist kurzfristig kein Thema. Mit einer Bruttomarge von 99,3 Prozent spiegelt sich jedoch der hohe Produktwert von ANKTIVA in den Zahlen wider. Die validierte M-ceNK-Plattform erweitert nun das Entwicklungsportfolio — von einem zugelassenen Produkt hin zu einer breiteren Zelltherapie-Pipeline.

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