Valneva Aktie: Borreliose-Durchbruch gelungen
Gemeinsam mit dem US-Pharmariesen Pfizer hat Valneva einen entscheidenden Erfolg in der Impfstoffforschung erzielt. Die zulassungsrelevante Phase-3-Studie für das erste Borreliose-Vakzin für Menschen liefert überzeugende Wirksamkeitsdaten. Am Aktienmarkt spiegelt sich dieser fundamentale Fortschritt bislang allerdings nicht wider, denn der Titel notiert nach erheblichen Verlusten in den vergangenen Wochen tief in der überverkauften Zone.
Hohe Schutzrate ebnet den Weg
In der großangelegten VALOR-Studie bewies der Kandidat PF-07307405 einen robusten Schutz gegen die durch Zecken übertragene Infektionskrankheit. Konkret dokumentierten die Forscher 28 Tage nach der vierten Dosis eine Wirksamkeit von 73,2 Prozent. Unmittelbar nach der Auffrischungsimpfung in der zweiten Saison stieg diese Rate sogar auf 74,8 Prozent an. Da in den klinischen Untersuchungen keine schwerwiegenden Sicherheitsbedenken auftraten, bereitet das Management nun die formalen Anträge für die Marktzulassung vor.
Trotz dieser vielversprechenden wissenschaftlichen Bestätigung steht das Papier an der Börse massiv unter Druck. Mit einem Schlusskurs von 2,79 Euro am Freitag und einem Rückgang von rund 38 Prozent auf 7-Tage-Sicht weist der extreme RSI-Wert von 9,3 auf eine stark überverkaufte Situation hin. Die fundamentalen Fortschritte in der Pipeline stehen damit in einem scharfen Kontrast zur aktuellen Kursentwicklung.
Monopolstellung und Pfizer-Deal
Weltweit ist derzeit kein zugelassener Impfstoff gegen Lyme-Borreliose für Menschen verfügbar. Angesichts steigender Fallzahlen in Europa und Nordamerika schätzen Experten das Marktpotenzial für ein wirksames Vakzin als erheblich ein. Für Valneva reduziert die strategische Partnerschaft mit Pfizer das finanzielle Risiko maßgeblich, da der US-Konzern die Kosten für die großangelegten Studien sowie die globale Logistik und Vermarktung trägt. Im Gegenzug winken dem Biotech-Unternehmen bei einer erfolgreichen Zulassung lukrative Meilensteinzahlungen und Lizenzgebühren.
In den kommenden Monaten verlagert sich der Fokus von der wissenschaftlichen Auswertung auf die formelle Interaktion mit den Gesundheitsbehörden. Parallel dazu bereiten Valneva und Pfizer nun die kommerzielle Fertigung und die Etablierung der Lieferketten vor, um die erwartete Nachfrage unmittelbar nach einer potenziellen Markteinführung bedienen zu können.
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