Der lateinamerikanische E-Commerce-Riese verzeichnet ein rasantes Umsatzwachstum, während die Profitabilität spürbar zurückgeht. Massive Investitionen in Logistik und das Kreditgeschäft fordern ihren Tribut und belasten die operativen Margen. Diese strategische Ausrichtung spaltet derzeit auch die institutionellen Anleger.

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Fokus auf Infrastruktur

Die jüngsten Geschäftszahlen für das vierte Quartal 2025 offenbaren die aktuelle Dynamik. Der Umsatz kletterte im Jahresvergleich um beachtliche 44,6 Prozent auf 8,76 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig schrumpfte die operative Marge von 14,6 auf 10,1 Prozent. Verantwortlich für diesen Rückgang sind bewusste strategische Entscheidungen des Managements. Das Unternehmen steckt viel Kapital in den Ausbau der Lieferkapazitäten und die Erweiterung des Kreditportfolios, welches im Jahresvergleich um 90 Prozent anwuchs.

Gemischte Signale der Großaktionäre

An der Börse wird diese kapitalintensive Phase skeptisch betrachtet. Die Aktie rutschte am Freitag mit einem Schlusskurs von 1.389,60 Euro exakt auf ihr 52-Wochen-Tief ab. Bei den institutionellen Investoren, die rund 87 Prozent der Anteile halten, zeigt sich ein uneinheitliches Bild. Während beispielsweise Exchange Traded Concepts seine Position zuletzt um knapp 56 Prozent ausbaute, reduzierte Dakota Wealth Management seine Bestände drastisch um fast 79 Prozent.

Analysten bleiben optimistisch

Trotz der ambitionierten Bewertung mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von über 40 bewerten Branchenexperten die Papiere mehrheitlich positiv. Die 19 erfassten Analysten vergeben im Konsens ein "Moderate Buy"-Rating und sehen das durchschnittliche Kursziel bei 2.708,67 US-Dollar. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 peilt das Management nun eine Verbesserung der operativen Marge auf 11,7 Prozent an. Der Fokus liegt dabei auf dem Ausbau der Marktanteile in den Schlüsselregionen Brasilien und Argentinien, um sich gegen Konkurrenten wie Amazon und Shopee zu behaupten.

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