Der österreichische Versicherer Uniqa stellte heute Morgen die Zahlen für das vergangene Jahr vor, bei denen es im Prinzip überhaupt nichts zu meckern gab. Der Konzern berichtete vor allem bei der Sparten Schaden und Unfall über starke Zugewinne, was unter anderem auf ausgebliebene Naturkatastrophen zurückzuführen ist. Doch auch in allen anderen Segmenten ging es aufwärts.

Die Prämien legten unter dem Strich um 8,2 Prozent auf 8,36 Milliarden Euro zu und der Gewinn vor Steuern verbesserte sich sogar um 16,9 Prozent auf 516,4 Millionen Euro. Hier macht sich bemerkbar, dass die Schaden-Kosten-Quote von 93,1 auf 91,7 Prozent reduziert werden konnte. Das bedeutet, dass Uniqa von den eingesammelten Prämien mehr als Gewinn verbuchen konnte.

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Uniqa hat noch viel mehr vor

Bei diesen Erfolgen soll es jedoch nicht bleiben. Uniqa stellt für das laufende Jahr weiteres Wachstum in Aussicht und will den Gewinn vor Steuern auf 540 bis 570 Millionen Euro steigern. Dabei gilt weiterhin das Versprechen aus dem letzten Strategie-Update, welches eine jährliche Steigerung von sieben Prozent beim Gewinn je Aktie vorsieht. Zudem soll die Ausschüttungsquote bei 50 bis 60 Prozent liegen.

Letzteres beschert den Anteilseignern eine höhere Dividende. Vorgeschlafen werden sollen für 2025 0,72 Euro je Aktie und damit 20 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Es könnte für die Uniqa momentan also kaum besser laufen. Dennoch trennten die Anleger sich heute Morgen im großen Stil von Anteilsscheinen. Der Kurs gab bis zum Freitagvormittag um 5,6 Prozent auf 14,76 Euro nach.

Was stört die Anleger?

Eine nachvollziehbare Erklärung dafür lässt sich kaum finden. Möglich ist, dass die Anleger nach einem bereits starken Lauf aus dem vergangenen Jahr schlicht in einem angespannten Marktumfeld Gewinne einsammeln. Vielleicht hat sich der eine oder andere auch noch mehr von den Ergebnissen erwartet. Nüchtern betrachtet bleibt das Unternehmen aber auf Wachstumskurs und solange es dabei bleibt, dürfte der Aktienkurs diesem Beispiel über kurz oder lang weiterhin Folge leisten.

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