Vizsla Silver hat eine bemerkenswerte Finanzmilestone erreicht: Die Bilanzsumme des kanadischen Silberentwicklers überschritt erstmals die Marke von einer Milliarde kanadischen Dollar. Doch dieser Meilenstein fällt in eine Zeit tiefer Erschütterung — am Flaggschiff-Projekt Panuco in Sinaloa, Mexiko, dauert eine schwere Sicherheitskrise an.

Kapital vorhanden, Betrieb ausgesetzt

Die Grundlage der starken Bilanz ist eine Kapitalmaßnahme aus dem Herbst 2025. Im November schloss Vizsla Silver eine Wandelanleihe über 300 Millionen US-Dollar ab. Zusammen mit weiteren Mitteln verfügt das Unternehmen nach eigenen Angaben über mehr als 450 Millionen US-Dollar in bar — genug, um das Panuco-Projekt vollständig zu finanzieren und in den Bau zu gehen.

Der Betrieb vor Ort liegt jedoch still. Am 5. März 2026 bestätigte das Unternehmen, dass zehn Mitarbeiter vom Projektgelände in Concordia entführt worden waren. Zwei Familien erhielten inzwischen die Bestätigung, dass ihre Angehörigen verstorben sind. Drei Kollegen gelten weiterhin als vermisst. Vizsla Silver kooperiert nach eigenen Angaben vollumfänglich mit den mexikanischen Behörden und überprüft seine Sicherheitsprotokolle.

Starke Projektkennzahlen, ungewisser Zeitplan

Das Panuco-Projekt selbst bleibt wirtschaftlich attraktiv. Eine Vorstudie aus Juli 2024 weist eine jährliche Produktion von 15,2 Millionen Unzen Silberäquivalent über eine anfängliche Minenlebensdauer von 10,6 Jahren aus. Der Kapitalwert nach Steuern liegt bei 1,1 Milliarden US-Dollar, die interne Rendite bei 86 Prozent — berechnet auf Basis von 26 US-Dollar je Unze Silber und 1.975 US-Dollar je Unze Gold.

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Ursprünglich hatte das Unternehmen die erste Silberproduktion für die zweite Jahreshälfte 2027 angepeilt, abhängig vom Erhalt der MIA-Umweltgenehmigung, die für Mitte 2026 erwartet wird. Ob dieser Zeitplan angesichts der aktuellen Lage haltbar bleibt, ist offen.

Silbermarkt als Rückenwind

Das makroökonomische Umfeld spielt Vizsla Silver grundsätzlich in die Hände. Der Silbermarkt verzeichnet 2026 dem sechsten Jahr in Folge ein strukturelles Angebotsdefizit — die projizierte Lücke beträgt 67 Millionen Unzen. Steigende physische Investmentnachfrage und ein angespanntes Angebot stützen die Preise.

Die Aktie spiegelt die Unsicherheit wider: Im vergangenen Jahr schwankte der Kurs zwischen 1,69 und 7,19 US-Dollar. Über das Jahr 2025 hatte sich der Kurs um 220 Prozent von 1,71 auf 5,47 US-Dollar erhöht — der deutliche Rückzug von den Hochs zeigt, wie stark die Ereignisse in Concordia das Marktvertrauen belastet haben.

Das Kapital für den Bau ist vorhanden. Entscheidend ist nun, wann Vizsla Silver den Betrieb in Panuco sicher wieder aufnehmen kann.

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