Die Schweizer Großbank UBS steht vor einem Führungswechsel. CEO Sergio Ermotti plant seinen Rückzug für April 2027, wie die Financial Times berichtet. Die Nachricht ließ die Aktie am Dienstag zunächst unbeeindruckt – der Titel zeigte sich im vorbörslichen Handel nahezu unverändert.

Ermotti hatte die Bank durch die komplexe Integration der ehemaligen Rivalin Credit Suisse geführt – eine Mammutaufgabe, die den Schweizer Finanzsektor grundlegend neu ordnete. Nun steht die Frage im Raum: Wer führt das Bankhaus in die Zukunft?

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Wer beerbt den scheidenden Chef?

Als aussichtsreichster Kandidat gilt Aleksandar Ivanovic, derzeit Chef des Asset Managements der UBS. Doch die Auswahl ist breit: Auch die beiden Co-Leiter des Wealth Management, Iqbal Khan und Robert Karofsky, sowie Chief Operating Officer Bea Martin werden als mögliche Nachfolger gehandelt.

Interessant: Ermotti könnte der Bank auch nach seinem Abschied als CEO erhalten bleiben – eine Rückkehr als Verwaltungsratspräsident steht im Raum. Eine solche Konstellation würde Kontinuität sichern, während frisches Blut die operative Führung übernimmt.

Europäische Börsen zeigen sich robust

Während sich die UBS-Aktie am Dienstag kaum bewegte, markierte der europäische STOXX 600 ein neues Rekordhoch mit einem Plus von 0,1 Prozent. Der deutsche DAX steuerte auf seinen elften Gewinntag in Folge zu – die längste Siegesserie seit 2014. Die Anleger fokussierten sich dabei vor allem auf die erwarteten US-Inflationsdaten für Dezember.

Die Personalie Ermotti scheint die Märkte nicht zu erschrecken – ein Zeichen dafür, dass Investoren den Führungswechsel als geordneten Übergang wahrnehmen. Die lange Vorlaufzeit bis April 2027 gibt der Bank ausreichend Zeit, die Nachfolge sorgfältig zu gestalten.

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