Die UBS hat einen strategischen Erfolg erzielt, der ihre Position im weltweit größten Vermögensverwaltungsmarkt grundlegend verändern könnte. Am 15. Januar 2026 erteilte die US-Aufsichtsbehörde Office of the Comptroller of the Currency (OCC) eine erste vorläufige Genehmigung für eine "National Bank Charter". Damit rückt die UBS dem Ziel näher, als erste Schweizer Bank eine vollständige US-Banklizenz zu erhalten.

Die wichtigsten Fakten:
- Vorläufige US-Vollbanklizenz erteilt
- Finale Genehmigung für 2026 erwartet
- Analysten bestätigen positive Einschätzung
- Quartalszahlen am 4. Februar 2026

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Was die Lizenz ermöglicht

Mit einer Vollbanklizenz könnte die UBS ihr Dienstleistungsangebot für vermögende US-Kunden erheblich erweitern. Giro- und Sparkonten sowie Hypotheken könnten dann direkt angeboten werden – ein entscheidender Wettbewerbsvorteil im Kampf um wohlhabende Privatkunden. Ein Sprecher der Bank bezeichnete die Genehmigung als wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur finalen Zulassung.

J.P. Morgan bestätigte die Einstufung der UBS-Aktie mit "Overweight". Auch die Deutsche Bank bewertete den Titel am 14. Januar mit "Buy". Parallel zur US-Expansion treibt die Großbank die Integration der Credit Suisse voran. Ab Mitte Januar 2026 ist die nächste Welle von Stellenstreichungen geplant.

Regulatorischer Gegenwind in der Schweiz

Während die UBS in den USA expandiert, verschärft sich die Auseinandersetzung mit den heimischen Regulierungsbehörden. Die Bank kritisierte die vom Schweizer Bundesrat vorgeschlagenen Eigenkapitalregeln als "unverhältnismässig". Müsste die UBS ihre ausländischen Tochtergesellschaften vollständig mit hartem Eigenkapital unterlegen, könnte ein zusätzlicher Kapitalbedarf von bis zu 23 Milliarden US-Dollar entstehen.

Quartalszahlen und Nachfolgeplanung

Am 4. Februar 2026 legt die UBS ihre Geschäftszahlen für das vierte Quartal 2025 vor. Investoren erwarten Details zu geplanten Kapitalrückflüssen an die Aktionäre, die Aktienrückkäufe und eine mögliche Dividendenerhöhung umfassen könnten. CEO Sergio Ermotti bekräftigte, sein Amt nach Abschluss der Credit-Suisse-Integration im Frühjahr 2027 abzugeben. Die Nachfolgefrage wird damit zunehmend relevant, wobei interne Kandidaten favorisiert werden.

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