UBS Aktie: Täuschen Anzeichen?
Die UBS steht zwischen zwei Polen: Während Analysten der Deutschen Bank das Kursziel anheben und Potenzial sehen, schwebt über der größten Schweizer Bank weiterhin das Damoklesschwert verschärfter Kapitalvorschriften. Die Regierung in Bern fordert deutlich höhere Eigenkapitalpolster – und das Management schlägt Alarm.
Deutsche Bank hebt Daumen
Die Analysten der Deutschen Bank Research haben am Mittwoch ihr Votum für die UBS-Aktie bekräftigt und das Kursziel von 37 auf 39 Schweizer Franken angehoben. Die Einstufung "Buy" bleibt bestehen. In ihrer Studie verweisen die Experten auf das sich stetig verbessernde Kapitalmarktumfeld, das den Schweizer Banken nach einem schwachen 2025 nun wieder Rückenwind verschaffen dürfte.
Die wichtigsten Fakten:
- Deutsche Bank Research hebt Kursziel auf 39 CHF an
- Rating "Buy" bestätigt
- Aktueller Kurs: 37,76 CHF (-0,5% am Mittwoch)
- 52-Wochen-Hoch bei 38,39 CHF in greifbarer Nähe
- Q4-Zahlen werden am 4. Februar 2026 erwartet
Regulierungsstreit belastet
Der positive Analystenkommentar kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass ein fundamentales Problem ungelöst bleibt. Die Schweizer Regierung will die Kapitalanforderungen für systemrelevante Banken massiv verschärfen. Im Fokus steht dabei eine Regelung, die die UBS zwingen würde, ihre ausländischen Tochtergesellschaften vollständig mit hartem Kernkapital (CET1) zu unterlegen.
Die Bank wehrt sich vehement. Das Management beziffert die zusätzlichen Kapitalkosten auf rund 1,7 Milliarden Dollar pro Jahr und warnt vor den Folgen: höhere Preise für Kunden, restriktivere Kreditvergabe und ein massiver Wettbewerbsnachteil gegenüber internationalen Konkurrenten. Die Schweizerische Bankiervereinigung stützt diese Position und fordert eine international abgestimmte Regulierung.
Entscheidende Wochen voraus
Die Quartalszahlen Anfang Februar dürften zeigen, wie robust das operative Geschäft der UBS läuft. Doch die eigentliche Weichenstellung erfolgt in den politischen Verhandlungen mit Bern. Solange hier keine Lösung gefunden wird, bleibt die Unsicherheit über die künftige Kapitalstruktur ein belastender Faktor für die Aktie.
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