UBS Aktie: Milliarden-Entlastung!
Aufatmen bei den Aktionären der Schweizer Großbank: Eine entscheidende politische Weichenstellung in Bern senkt das Risiko drastischer Kapitalkosten erheblich. Statt der befürchteten Verschärfung der Regulierung winkt nun mehr finanzieller Spielraum, was die Papiere in eine exzellente Ausgangslage für die kommenden Wochen versetzt.
Die wichtigsten Entwicklungen:
* Regulierung: Die SVP macht den Weg frei für die Anrechnung von AT1-Anleihen auf die Eigenmittel.
* Operative Stärke: Ein prestigeträchtiges IPO-Mandat in Asien bestätigt die Wettbewerbsfähigkeit.
* Momentum: Die Aktie notiert nur noch knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch.
Wende in der Kapitaldebatte
Das für Anleger derzeit wichtigste Signal kommt aus der Schweizer Politik. In der Diskussion um die "Too Big to Fail"-Anforderungen nach der Credit-Suisse-Übernahme zeichnet sich ein für die Bank vorteilhafter Kompromiss ab. Die SVP unterstützt einen Vorschlag, der es der UBS erlaubt, wandelbare Anleihen (AT1-Bonds) zur Erfüllung der neuen Eigenmittelvorgaben zu nutzen.
Dieser Schritt ist von enormer finanzieller Tragweite. Er bedeutet, dass das Institut deutlich weniger hartes Eigenkapital aufnehmen muss als ursprünglich befürchtet. Analysten sehen hierdurch Einsparpotenziale in Milliardenhöhe, was die Bilanz entlastet und den Spielraum für künftige Dividenden oder Aktienrückkäufe sichert. Das Risiko einer wettbewerbsverzerrenden Überregulierung scheint damit vorerst gebannt.
Comeback im Asien-Geschäft
Auch operativ liefert die Bank bullishe Argumente. Berichten zufolge hat sich die UBS eine führende Rolle beim geplanten Börsengang des Einzelhandelsriesen A.S. Watson gesichert. Bei einem erwarteten Emissionsvolumen von über 2 Milliarden US-Dollar ist dieses Mandat ein wichtiger Vertrauensbeweis.
Es zeigt, dass die Integration der ehemaligen Credit-Suisse-Teams in Asien Früchte trägt und die Bank im dortigen Markt wieder offensiv um große Deals mitspielt. Flankiert wird diese Nachricht durch die fortlaufende Bereinigung des Portfolios: Der vollständige Ausstieg aus der Beteiligung an "Metal Powder Works" verdeutlicht den strikten Fokus des Managements auf die Kernbereiche Wealth Management und Investmentbanking.
Starke Kursdynamik
Die Kombination aus politischem Rückenwind und operativen Erfolgen spiegelt sich eindrucksvoll im Kursverlauf wider. Mit einem Schlusskurs von 47,57 USD am Freitag hat die Aktie seit Jahresbeginn bereits um über 18 Prozent zugelegt.
Der Titel handelt derzeit nur noch 1,12 Prozent unter dem am 5. Januar markierten 52-Wochen-Hoch von 48,11 USD. Technisch wird dieser Aufwärtstrend durch den Abstand zum 50-Tage-Durchschnitt von über 27 Prozent untermauert. Allerdings deutet die hohe annualisierte Volatilität von gut 90 Prozent darauf hin, dass Anleger weiterhin mit starken Schwankungen rechnen müssen.
Fazit: Weg nach oben ist frei
Die UBS hat sich erfolgreich aus der Umklammerung der regulatorischen Unsicherheiten gelöst. Mit der politischen Rückendeckung für AT1-Anleihen fällt eine massive Last von der Aktie ab. Gelingt in den nächsten Tagen der Sprung über den Widerstand bei 48,11 USD, wäre der Weg für eine Fortsetzung der Rally charttechnisch geebnet.
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