Die Credit-Suisse-Übernahme nähert sich einem wichtigen Meilenstein. Mitte März schloss UBS die Migration von rund 1,2 Millionen Kunden auf die eigenen IT-Systeme ab — eine technische Voraussetzung, ohne die die angestrebten Kosteneinsparungen kaum zu realisieren wären.

Rückkaufsangebote abgewickelt

Zum Quartalsende veröffentlichte UBS zudem die Ergebnisse zweier sogenannter Rescission Offers: Schuldtitel, die einst von UBS Americas Inc. ausgegeben und von der Konzernmutter garantiert worden waren, konnten von berechtigten Investoren zurückgegeben werden. Gültige Ansprüche im Nennwert von rund 2,8 Millionen US-Dollar wurden eingereicht, die Abwicklung soll um den 2. April erfolgen. Ein zweites, paralleles Angebot blieb ohne Inanspruchnahme. Solche Bereinigungen technischer Kapitalmarktpositionen sind typisch für eine Konzernkonsolidierung dieser Größenordnung — spektakulär sind sie nicht, aber notwendig.

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Die Aktie legte heute dennoch rund 5,4 Prozent zu und notiert damit deutlich über ihrem Jahrestief von 26,39 Euro aus dem Juni 2025.

Generalversammlung und Quartalszahlen im Blick

Für Aktionäre stehen nun zwei Termine im Vordergrund. Am 15. April tagt die ordentliche Generalversammlung: Der Verwaltungsrat schlägt eine Dividende von 1,10 US-Dollar je Aktie vor, außerdem stehen Abstimmungen über die Vergütung und eine Kapitalherabsetzung durch Vernichtung der im Rückkaufprogramm 2024 erworbenen Aktien auf der Agenda.

Substanzieller dürfte der 29. April werden, wenn UBS die Ergebnisse für das erste Quartal 2026 vorlegt. Marktteilnehmer werden dann prüfen, wie weit die Bank bei ihrem Ziel von kumulierten Kosteneinsparungen von 13,5 Milliarden US-Dollar bis Ende 2026 tatsächlich vorangekommen ist.

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