UBS Aktie: Stellenabbau beschleunigt
Die UBS hat die nächste Welle ihres Personalabbaus eingeleitet. Innerhalb von 48 Stunden erhielten Mitarbeiter aller Hierarchieebenen Kündigungen — darunter offenbar auch Berufseinsteiger ab 22 Jahren. Das Timing ist kein Zufall: Die Entlassungen folgen unmittelbar auf die Bonuszahlungen für 2025.
Kostenziel setzt Belegschaft unter Druck
Der Schritt ist Teil eines ambitionierten Sparprogramms. Bis Ende 2026 will die UBS kumulierte Brutto-Kostenersparnisse von 13,5 Milliarden US-Dollar realisieren — ein zentrales Ziel der laufenden Credit-Suisse-Integration. Neben der Zusammenlegung von IT-Infrastrukturen bleibt der Personalaufwand der wichtigste Hebel. Von aktuell rund 103.000 Vollzeitmitarbeitern könnte die Belegschaft laut Analystenschätzungen auf 85.000 bis 90.000 sinken.
An der Börse löste die Nachricht keine besondere Reaktion aus. Die Aktie verlor zuletzt rund 2 Prozent und notiert damit knapp 21 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch vom Januar 2026 — der Markt hatte den Restrukturierungskurs längst eingepreist.
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Generalversammlung im April als nächster Meilenstein
Trotz der Unruhe in der Belegschaft bleibt die Analysteneinschätzung konstruktiv. Jefferies bekräftigte am Freitag seine Einstufung und verwies auf Rekordumsätze in einzelnen Geschäftsbereichen, die punktuelle Gewinnrückgänge ausgleichen. Für 2026 rechnen Experten mit einem Gewinn je Aktie von rund 3,22 USD.
Der nächste konkrete Termin ist die Generalversammlung am 15. April 2026. Neben der Abstimmung über eine Dividende von 1,10 USD je Aktie steht auch die Wahl neuer Verwaltungsratsmitglieder an: Nominiert sind Agustín Carstens, ehemaliger Generaldirektor der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, sowie Luca Maestri, langjähriger CFO von Apple. Die personelle Neubesetzung im Aufsichtsgremium zielt auf mehr Expertise in regulatorischen und technologischen Fragen.
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