UBS Aktie: Doppelter Befreiungsschlag!
Unsicherheit ist Gift für Bankaktien, und genau davon gab es bei der Schweizer Großbank zuletzt reichlich. Doch kurz vor dem Wochenende haben sich die Wolken schlagartig verzogen: Nicht nur, dass ein wackelnder Mega-Deal nun doch in trockenen Tüchern scheint, die Strategen der Bank überraschen gleichzeitig mit einer Prognose für 2026, die an Optimismus kaum zu überbieten ist. Ist der Weg für die Jahresendrallye damit frei?
Insolvenz-Schock abgewendet
Anleger können aufatmen. Der geplante Verkauf der Hedgefonds-Einheit O'Connor an Cantor Fitzgerald stand kurzzeitig auf der Kippe, nachdem die Insolvenz des US-Autozulieferers First Brands Group für Nervosität gesorgt hatte. Marktteilnehmer befürchteten, dass diese Pleite den Deal im letzten Moment sprengen könnte.
Am Freitag gab es jedoch die erlösende Entwarnung: Die UBS stellte klar, dass kein direktes Bilanz-Risiko gegenüber der Insolvenz besteht. Die Auswirkungen beschränken sich auf spezifische Fonds und blockieren die Transaktion als Ganzes nicht. Damit ist ein signifikantes Rechts- und Finanzrisiko vom Tisch, und der Abschluss des Verkaufs wird weiterhin fest für das vierte Quartal 2025 erwartet.
"Dampfmaschine des Geistes": Aggressive Prognose
Während die operative Ebene Risiken minimiert, schaltet die Strategieabteilung in den Angriffsmodus. In einer viel beachteten Analyse positioniert sich die Bank als bullischer Vorreiter für das kommende Jahr. Die Analysten vergleichen die generative KI mit einer "Dampfmaschine des Geistes" und erwarten einen Produktivitätsschub, der selbst den Tech-Boom der 1990er Jahre in den Schatten stellen könnte.
Diese Zuversicht beschränkt sich nicht nur auf Technologie. Die UBS ruft faktisch einen neuen Superzyklus aus und hebt die Prognosen für den Rohstoffsektor drastisch an:
- Kupfer: Das Kursziel wurde massiv nach oben korrigiert, getrieben durch ein erwartetes Angebotsdefizit.
- Edelmetalle: Für Gold und Silber sieht die Bank im ersten Halbjahr 2026 eine deutlich steigende Nachfrage.
- Aktienmärkte: Ein zweistelliges Wachstumspotenzial für globale Indizes untermauert das Vertrauen in die eigene Asset-Management-Sparte.
Der Blick auf den Chart
Diese strategische Klarheit kommt am Markt gut an. Die Aktie konnte sich stabilisieren und ging am Freitag mit einem Plus von 0,70 % bei 33,25 € aus dem Handel.
Zwar notiert das Papier damit noch rund 7,64 % unter dem 52-Wochen-Hoch von 36,00 €, das im September markiert wurde, doch das Momentum dreht sich. Mit dem Ausräumen der Deal-Unsicherheiten und der Fantasie durch die neuen Marktprognosen rückt ein erneuter Test der Höchststände wieder in den Bereich des Möglichen.
Fazit: Fokus auf den Endspurt
Die Weichen für einen starken Jahresausklang sind gestellt. Anleger blicken nun gespannt auf den tatsächlichen Vollzug des O'Connor-Verkaufs noch vor Jahresende. Spielt zusätzlich die US-Notenbank mit der erwarteten Zinssenkung im Dezember mit, könnte das Bankhaus in einem idealen Umfeld aus steilerer Zinsstrukturkurve und belebtem Kreditgeschäft ins Jahr 2026 starten.
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