Die Schweizer Großbank rückt chinesische Technologiewerte in den Fokus ihrer Anlagestrategie. Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos machten die Fondsmanager von UBS deutlich: Investoren diversifizieren zunehmend weg vom US-Dollar – und chinesische Tech-Aktien profitieren davon überproportional.

Mark Haefele, Chef-Anlagestratege von UBS Global Wealth Management, begründet die neue Ausrichtung mit attraktiveren Bewertungen, staatlicher Unterstützung und einer lockeren Fiskalpolitik in China. „Uns gefällt besonders der chinesische Tech-Sektor, weil dort Erfolge sichtbar werden. Zudem scheint die Regierung dahinterzustehen", erklärte Haefele gegenüber Reuters. Kunden aus den USA, Europa und Asien suchten verstärkt nach Absicherungen gegen die US-Währung – das wachsende Vertrauen in Chinas Technologiebranche befeuere die Kapitalströme in die Region.

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Ulrike Hoffman-Buchardi, zuständig für Amerika und globale Aktien bei UBS, identifiziert ein zyklisches Umfeld als Haupttreiber. Fiskalische Stimulierungsmaßnahmen würden allen Regionen zugutekommen und schaffen Chancen in Märkten mit günstigeren Bewertungsniveaus. „Wir sind optimistisch, behalten jedoch die Abwärtsrisiken im Blick – insbesondere in Ländern und Bereichen, die große Kapitalzuflüsse verzeichnet haben. Die USA waren natürlich ein Hauptempfänger", so Hoffman-Buchardi.

Die strategische Neuausrichtung zeigt sich in einem Moment, in dem die Bank ihre Berichterstattung für 2026 bereits terminiert hat. Am 31. Juli wird UBS ihren Halbjahres- und Q2-Bericht vorlegen, gefolgt vom Q3-Quartalsbericht am 30. Oktober. Die Veröffentlichungen erfolgen wie üblich zweisprachig auf Deutsch und Englisch über die offiziellen Investor-Relations-Kanäle.

Ob die China-Strategie aufgeht, dürfte sich in den kommenden Monaten zeigen. Die Positionierung gegen den Dollar birgt Potenzial – aber auch Risiken, die nicht unterschätzt werden sollten.

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