Die TUI Aktie kämpft aktuell mit einer anhaltenden Korrektur, obwohl die operativen Geschäfte des Touristikkonzerns florieren. Während Anleger der ersten Dividendenzahlung seit Jahren entgegenfiebern, sorgt ein aktuelles Analystenvotum für Verunsicherung am Markt. Spiegelt der Kursrutsch lediglich Gewinnmitnahmen wider oder deutet er auf tiefere Zweifel an der Bewertung hin?

Die wichtigsten Daten im Überblick:
* Aktueller Kurs: 8,74 €
* Entwicklung 30 Tage: -7,49 %
* Abstand zum 52-Wochen-Hoch: -7,49 %
* Nächstes Event: Dividendenzahlung am 13.02.2026

Analysten uneinig über Bewertung

Auslöser für die jüngste Zurückhaltung ist unter anderem eine aktuelle Einschätzung von Bernstein Research. Analyst Richard J. Clarke bestätigte am Montag sein Votum „Market-Perform“ und beließ das Kursziel bei 7,90 Euro. Damit sieht das US-Analysehaus im Gegensatz zum breiten Marktkonsens noch deutliches Abwärtspotenzial vom aktuellen Niveau.

Dem gegenüber stehen optimistische Stimmen anderer Großbanken. Barclays erhöhte das Kursziel kürzlich auf 12,00 Euro und rät mit „Overweight“ zum Kauf. Auch die Deutsche Bank sieht den fairen Wert bei 12,00 Euro. Der durchschnittliche Konsens der Analysten liegt derzeit bei 11,27 Euro, was einem theoretischen Kurspotenzial von über 27 Prozent entspricht. Diese Diskrepanz zwischen den Expertenmeinungen sorgt bei Anlegern für sichtbare Nervosität.

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Fundamentale Stärke wird ignoriert

Trotz der Kursverluste von über 3 Prozent seit Jahresbeginn stehen die fundamentalen Daten auf festem Grund. TUI meldete für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 ein EBIT-Wachstum von 12,6 Prozent und prognostiziert für 2026 weitere Steigerungen im Bereich von 7 bis 10 Prozent.

Zusätzlich steht die Branche unter guten Vorzeichen: Aktuelle Daten der Reisemesse CMT deuten auf eine Rekordsaison hin, was die These stützt, dass die operative Erholung nachhaltig ist. Einkommensinvestoren blicken zudem auf den 13. Februar 2026, an dem TUI die Dividende ausschüttet – ein wichtiger Schritt zur Normalisierung nach der Pandemie.

Charttechnik: Wichtige Unterstützungszone

Mit dem aktuellen Rückgang auf 8,74 Euro nähert sich die Aktie einer kritischen Zone. Marktbeobachter identifizieren den Bereich zwischen 8,70 und 8,80 Euro als wichtige Unterstützung.

Brisant ist hierbei der Blick auf die gleitenden Durchschnitte: Der 50-Tage-Durchschnitt verläuft bei 8,66 Euro. Ein nachhaltiges Unterschreiten dieser Marke könnte den Verkaufsdruck technisch verstärken und weitere Abgaben auslösen. Das am Montag registrierte, leicht überdurchschnittliche Handelsvolumen unterstreicht, dass der Kampf um diese Zone bereits im Gange ist. Hält die Unterstützung hingegen, bleibt das langfristige Bild konstruktiv, solange die fundamentale Wachstumsstory intakt bleibt.

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