Nach Jahren der Pandemie-Tristesse sendet der Reisekonzern ein klares Signal der Stärke. Mit der offiziellen Bestätigung des Termins für die Hauptversammlung steht nicht nur ein operatives Update an, sondern auch ein symbolischer Meilenstein: Die Rückkehr der Gewinnausschüttung. Doch reicht dieser Schritt zur Normalisierung aus, um den Aktienkurs nachhaltig zu beflügeln?

Das Ende der Nullrunden

TUI macht ernst mit dem versprochenen Ende des Krisenmodus. Das Unternehmen bestätigte heute, dass die ordentliche Hauptversammlung am 10. Februar 2026 als Präsenzveranstaltung in Hannover stattfindet. Im Mittelpunkt steht der Vorschlag des Vorstands, eine Dividende von 0,10 Euro je Aktie auszuschütten.

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Auch wenn die absolute Höhe der Dividende überschaubar wirkt, ist die psychologische Wirkung für den Markt entscheidend. Es handelt sich um die erste Auszahlung seit Beginn der Pandemie. Marktbeobachter werten diesen Schritt als Bestätigung der wiedergewonnenen Bilanzstärke und finanziellen Normalisierung. Die Auszahlung ist für den 13. Februar 2026 terminiert.

Wichtige Expansion im Fluggeschäft

Parallel zur Finanzstrategie meldet der Konzern einen operativen Erfolg, der das Wintergeschäft stärken dürfte. Die TUI Airlines erhielt von der kenianischen Zivilluftfahrtbehörde die Genehmigung für Charterflüge auf der Route Amsterdam – Mombasa. Diese Verbindung gilt als strategisch wertvoll, da Fernreisen im Winter oft höhere Margen versprechen als das Kurzstreckengeschäft.

Die Eckdaten der neuen Verbindung:
* Route: Amsterdam – Mombasa (Kenia)
* Fluggerät: Boeing 787 Dreamliner
* Zeitraum: Ab sofort für die laufende Wintersaison
* Ziel: Ausbau der Marktpräsenz in Ostafrika

Die Genehmigung beendet eine Phase regulatorischer Unsicherheit. Analysten sehen darin einen Beleg, dass TUI in der Lage ist, Kapazitäten flexibel dort einzusetzen, wo die Nachfrage profitables Wachstum verspricht.

Kampf um die 9-Euro-Marke

Die positiven Nachrichten treffen auf eine charttechnisch spannende Situation. Die Aktie notiert aktuell knapp unter der Marke von 9,00 Euro und befindet sich in einer Konsolidierungsphase. Das hohe Handelsvolumen zum Jahresauftakt deutet darauf hin, dass sich institutionelle Anleger vor der Hauptversammlung neu positionieren.

Für die weitere Kursentwicklung ist das Verhalten an diesem Widerstand entscheidend. Ein nachhaltiger Ausbruch über 9,00 Euro könnte technisches Anschlusspotenzial freisetzen. Solange diese Hürde nicht genommen wird, bleibt das Papier in der neutralen Zone zwischen 8,50 Euro und 9,00 Euro gefangen.

Die Kombination aus wiederkehrender Dividende und dem Ausbau profitabler Langstreckenrouten liefert nun die fundamentalen Argumente, um den Widerstand bei 9 Euro ernsthaft zu testen.

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